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Stadt spart

13 Straßen ohne Winterdienst

Olpe. Ungewöhnlich umfangreich war die Information, die der Leiter des städtischen Baubetriebshofs, Uli Heuel, am gestrigen Donnerstag den Mitgliedern des Ausschusses Umwelt, Planen, Bauen vorstellte. Die Erfahrungen des vergangenen Winters, so Heuel, hätten gelehrt, dass eine Entlastung des Winterdienstes sinnvoll sei. Daher habe die Bauhofleitung beschlossen, insgesamt 13 Straßen im Stadtgebiet auf Dauer komplett "aus dem Winterdienst zu entlassen", so Heuel, Dies sei sicherlich nicht ohne Brisanz, weil es sich zum Teil um häufig genutzte Abkürzungsstrecken handle. In allen Fällen gebe es aber leistungsfähigere Alternativ-Routen.

Keine Sperrungen

Die Straßen sollen nicht gesperrt werden. Heuel: "Wir wollen die Nutzung freistellen. Wer beispielweise ein Allradfahrzeug besitzt, soll die Strecke nutzen können. Aber wir werden definitiv nicht mehr schieben und streuen." Beide Einfahrmöglichkeiten der Verbindungen sollen mit einem entsprechenden Hinweisschild versehen werden, das auf den künftig nicht mehr ausgeübten Winterdienst hinweist.

Im Einzelnen sind es folgende Straßen:
Alperscheid-Kirchesohl
Rosenthal-Olpe ("Wasche")
Ronnewinkel-Rosenthal
Dahl-Gerlingen
Dahl-Günsen
Günsen-Rhonard
Rhonard-Thieringhausen
Thieringhausen-Altenkleusheim
Neuenkleusheim-Altenkleusheim
Rehringhausen-Neuenwald
Rhode-Waukemicke
Rhode-Kessenhammer
Rhode-Siedenstein.

Bis 12 000 Euro Ersparnis

Außerdem hatte der Bauhof geplant, auch auf der Strecke Rüblinghausen-Brachtpe den Winterdienst einzustellen. Doch hier habe die Stadt Drolshagen darum gebeten, weiterhin zu schieben. Daher werde die Stadt Olpe dem Wunsch folgen.Insgesamt werden somit rund 16 Kiloometer des städtischen Straßennetzes aus dem Winterdienst genommen. Laut Bauhofleiter Heuel werden alle genannten Strecken bisher nicht vom Bauhof selbst, sondern von Auftragsunternehmern geräumt. Einige der Straßen seien auch in der Vergangenheit schon kaum geräumt worden, "aber wenn wir Zeit hatten, haben wir auch da mal geräumt". Dies habe nun ein Ende. In Einzelfällen könne es allerdings vorkommen, dass eine der Straßen doch geschoben werde, wenn der Unternehmer selbst die Strecke als Abkürzung nutze und für sich selbst freiräume.Pro Winter können durch diese Maßnahmen rund 8 000 bis 12 000 Euro eingespart werden.



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