Ralf Schlabach, Karsten Wolter, Frank Rother, Jörn Hoffmann und Thomas Frost (v. l.) gehen am Samstag in Osterode als Team Wittgenstein beim Benefiz-Lauf "Oxfam Trailwalker" an den Start. Foto: vg
Team Wittgenstein
"Jetzt liegt alles an uns"
Bad Berleburg/Osterode. Am Samstag geht das Team Wittgenstein beim "Oxfam Trailwalker" an den Start - und zwar für den guten Zweck.
vg - Am Samstag geht das Team Wittgenstein mit Ralf Schlabach, Karsten Wolter, Jörn Hoffmann und Frank Rother beim "Oxfam Trailwalker" in Osterode an den Start (die Siegener Zeitung berichtete).. Begleitet werden die Wanderer dabei von den so genannten "Team-Supportern" Thomas Frost und Carola Haas.
Kurz vor dem Start hielten die Sportler am Donnerstagabend noch einmal Rückblick auf die vergangenen Wochen der Vorbereitung. "Wir haben jetzt die erste Hürde genommen und alle Startgelder zusammen bringen können", freute sich Karsten Wolter. "Daher möchten wir uns auch noch einmal bei allen Sponsoren bedanken, die uns die vergangenen Wochen unterstützt haben." Mittlerweile sei ein Betrag in Höhe von etwa zweieinhalb Tausend Euro zusammengekommen. "Damit können wir jetzt mit einer Position starten, die etwa zwischen 35 und 40 liegt." 120 Starter treten morgen für einen guten Zweck gegeneinander an.
"Natürlich haben wir uns in den vergangenen Wochen entsprechend vorbereitet", so Karsten Wolter. "Nach Wanderungen auf dem Rothaarsteig und dem Schieferpfad haben wir vor dem Hexenpfad in Osterode nun keine Angst mehr", fügte er lachend hinzu.
Dennoch habe es der längste Charity-Lauf der Welt in sich: "Man kann sich entscheiden, die 100 Kilometer lange Strecke zu laufen oder zu wandern, wir haben uns für das wandern entschieden", so Frank Rother. "30 Stunden werden wir unterwegs sein", fügte Jörn Hoffmann hinzu. "Und daher sind wir froh, dass uns Thomas Frost und Carola Haas die ganze Zeit über unterstützen, uns mit Getränken und Zusprüchen versorgen."
Nach der Sponsorensuche, die die Startbedingung für den Lauf war und dem entsprechenden Training, sei man nun sehr gut vorbereitet. "Jetzt liegt alles an uns", sagte Ralf Schlabach. Ziel der Mannschaft sei es letztlich, überhaupt ans Ziel zu kommen. Die Spendengelder aller beteiligten Teams kommen dabei der Organisation Oxfam Deutschland zugute. "Beispielsweise werden damit Hilfsprojekte in Arfika unterstützt", so Frank Rother. "Außerdem fließt das Geld in ein Naturschutzprojekt in Mali, was ja sehr gut zum Jahr des Waldes passt", fügte Karsten Wolter hinzu.
Wenn das Wittgensteiner Team übrigens am Samstag in Osterode an den Start geht, dann wandern die Sportler in entsprechenden Westen und mit Kopftüchern, mit denen sie der Verein Bad Berleburger Markt und Touristik im Vorfeld ausgestattet hat.




