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Schulausschuss Bad Laasphe

Fünf Eingangsklassen beschlossen

Bad Laasphe. Der Vorschlag der Verwaltung für fünf Eingangsklassen an den vier Laaspher Grundschulen fand die Zustimmung.

vö - An den Grundschulen in Bad Laasphe werden zum Schuljahr 2012/13 insgesamt fünf Eingangsklassen gebildet. Dem entsprechenden Vorschlag der Schulaufsicht folgte der Bad Laaspher Schulausschuss in seiner Sitzung am Donnerstag einstimmig. Zwei Klassen sind es an den Schulen in der Kernstadt und in Feudingen, eine an der Banfetalschule und die Niederlaaspher Grundschule nimmt alle 17 angemeldeten Kinder in die bestehenden jahrgangsübergreifend organisierten Klassen der Schuleingangsphase auf und erweitert gleichzeitig den jahrgangsübergreifenden Unterricht auf die dritte Klasse. Dadurch wird keine eigenständige Klasse 3 gebildet (die Siegener Zeitung berichtete vorab).

Schulrätin Ingrid Walder freute sich in der Sitzung darüber, dass die intensiven Beratungen zu dieser sehr guten Lösung geführt hätten: "Wir können die Stundentafel erfüllen und haben es geschafft, dass es bei der Anmeldungen keine Abweisungen gegeben hat. Alle Kinder werden dort aufgenommen, wo sie angemeldet sind." Dies sei vor allem im Interesse von zwei Schülern der Feudinger Grundschule, die ansonsten den sehr langen Weg nach Bad Laasphe hätten antreten müssen. Ein Extralob Ingrid Walders gab es für den Schulstandort Niederlaasphe, "dem wir diese hervorragende Lösung zu verdanken haben". Der jahrgangsübergreifende Unterricht sei eine sehr gute Übergangslösung, zumal sich die Problematik schwacher Jahrgänge in Zukunft häufiger stellen werde. Kreative Wege seien auch notwendig, um das Gesamtpaket für die Schulen der Stadt zu schultern. gleichwohl betrachte sie mit einer Sorge das übermäßige Engagement von Schulleitungen und Lehrkräften, "das sich unter Umständen mit einem erhöhten Krankenstand bemerkbar machen wird". Sie werde die Lage weiter im Auge behalten, kündigte die Schulrätin an. Mit der jetzt gefundenen Lösung könnten die Schulen zunächst einmal ruhiger arbeiten.

Wenn es nach Anne Bade (Grüne) geht, soll dieser Zustand nicht nur für das nächste Schuljahr gelten, sondern auch langfristig. Denn die Signale aus Düsseldorf seien doch eindeutig, dass mit der angekündigten Senkung der Klassenstärken endlich die Probleme des ländlichen Raumes berücksichtigt würden.



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