Die Löschgruppe Womelsdorf hat eine neue Perspektive. Nachdem das alte Gerätehaus nicht mehr den Vorschriften entsprach und außerdem zu klein für ein Fahrzeug neueren Baujahres war, will die Gemeinde für die Löschgruppe nun eine Halle und einen Teil des Wohngebäudes anmieten, die früher zur Gaststätte "Zum Hühnerhof" gehörten. Foto: bw
Löschgruppe Womelsdorf
Lösung für Gerätehaus-Problem
Womelsdorf. Die Löschgruppe Womelsdorf soll in absehbarer Zeit in Räume des ehemaligen Gasthofs "Zum Hühnerhof" umziehen.
bw/sz - Für das Problem mit dem Gerätehaus der Feuerwehr-Löschgruppe Womelsdorf zeichnet sich eine Lösung ab. Das erfuhren die Feuerwehrleute am Samstagabend in der Jahresdienstversammlung im Birkelbacher Schützenheim. In seiner Begrüßung hatte Löschgruppenführer Christian Hackler darauf hingewiesen, dass die Forderungen der Kameraden aus dem vergangenen Jahr nach einer dringend notwendigen Investitionen in Gerätehaus und Fahrzeug nun in eine konkrete Umsetzung münden könnten. Dies bestätigten laut einer Pressemitteilung der Löschgruppe anschließend auch Bürgermeister Karl Ludwig Völkel und Wehrführer Karl-Friedrich Müller in der Versammlung.
"Hühnerhof" wird wohl bald zum Feuerwehr-Gerätehaus
Die Lösung für das Womelsdorfer Gerätehaus-Problem heißt ganz schlicht "Zum Hühnerhof". Die Gemeinde will eine Halle und Teile des Wohngebäudes der ehemaligen Gaststätte anmieten. Die Löschgruppe habe sich dazu bereit erklärt, die notwendigen Ausbau- und Umbaumaßnahmen in Eigenleistung vorzunehmen, betonte Bürgermeister Karl Ludwig Völkel auf Anfrage der SZ. Erste Gespräche für einen Pachtvertrag seien bereits geführt worden, zeitnah werde es noch weitere Gespräche geben, verriet der Verwaltungschef. Es sei ja klar gewesen, dass in Womelsdorf etwas geschehen müsse. "Das Feuerwehrgerätehaus ist zu klein und und kann auch nicht nach den DIN-Vorschriften umgebaut werden", erläuterte der Bürgermeister. Für einen Neubau gebe es weder die finanziellen Mittel, noch die notwendige Fläche, meinte Karl Ludwig Völkel. Die Halle, die nun angemietet werden soll, sei früher einmal ein Lkw-Stellplatz gewesen und eigne sich daher als Unterstand für ein Feuerwehrfahrzeug bestens.
Neue Rettungswache in Womelsdorf ist nicht vom Tisch
Keinesfalls vom Tisch sei durch die Entwicklung jedoch, stellte der Bürgermeister klar, dass in Womelsdorf mittel- oder langfristig die DRK-Rettungswache entstehen könnte (die SZ berichtete). Hintergrund ist, dass mit einer Rettungswache in Womelsdorf die Ausrückzeiten des Rettungsdienstes optimiert werden könnten. In dem Zusammenhang hatte die Gemeinde Erndtebrück eine Unterbringung der Freiwilligen Feuerwehr Womelsdorf in solch einem Gebäude avisiert. "Wir müssen in Womelsdorf etwas machen", erklärte Karl Ludwig Völkel, "eine Rettungswache ist dadurch nicht ausgeschlossen. Wir warten da auf die Entscheidung des Kreises." Und das lässt sich mit der sich abzeichnenden Lösung sicherlich etwas besser.




