Lokales
25.07.2015 08:30
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 Der Hilchenbacher Deutsch-Tunesier Majdi J. – Kampfname I Abu Mujahed und Mitglied der ISIS – ist nach Auskunft seines Freundes bei einem Gefecht mit irakischen Truppen in der Nähe von Ramadi getötet worden. Das berichten auch mehrere islamische Internet-Plattformen. Foto: Screenshot

Der Hilchenbacher Deutsch-Tunesier Majdi J. – Kampfname I Abu Mujahed und Mitglied der ISIS – ist nach Auskunft seines Freundes bei einem Gefecht mit irakischen Truppen in der Nähe von Ramadi getötet worden. Das berichten auch mehrere islamische Internet-Plattformen. Foto: Screenshot

Siegerländer IS-Kämpfer tot

An der Terror-Front gestorben

kalle - Nach Informationen von zwei islamischen Internet-Plattformen starben bei einem Gefecht nahe Ramadi im Irak drei deutsche Djihadisten, darunter der aus Hilchenbach stammende Majdi J. mit Kampfnamen Abu Mujahid.

Gedenkvideo von Majdi J.

Aktuell läuft auf der Internetseite von „Erasmus Monitor“ ein Video, das Bilder des Deutsch-Tunesiers zeigt unter dem Titel „Keiner wird vergessen“. Dieses Video soll von ISIS-Anhängern produziert worden sein, um an Majdi J. zu erinnern. Im Hintergrund ist islamische Trauermusik zu hören. Auch das Portal „Nachrichten Islamische Welt“ berichtet vom Tod des Siegerländers.

IS-Mitglied bestätigt Abu Mujahids Tod

Ein enger Freund des Hilchenbachers im Irak und ebenfalls Mitglied der ISIS, Matthew Butcher, bestätigte gegenüber der Siegener Zeitung den Tod von Majdi J.: „Ja, er ist Freitag vor 14 Tagen zu Allah gegangen“. Dem Staatsschutz in Hagen lagen aktuell keine exakten Nachrichten zu dem Thema vor.

Facebook-Eintrag: „Ready to die“

Zuletzt hatte sich Majdi J. am 30 Juni öffentlich auf seiner Facebook-Seite zu Wort gemeldet. Dort schrieb er „ready to die“ (bereit zu sterben).

Über Frankfurt und Ägypten nach Syrien

Der Hilchenbach hatte eine Ausbildung zum Friseur in Siegen gemacht, wechselte dann innerhalb der Friseurkette in den Großraum Frankfurt. Hier, so hatten Freunde der SZ erzählt, habe er sich radikalisiert. Er legte alles Westliche ab, trug einen Vollbart und lange weiße Gewänder. Von einem Großteil seiner Freunde wendete er sich ab. Dann soll er im Jahr 2012 oder 2013 über Ägypten nach Syrien gereist sein. Dort habe er sich den Terroristen angeschlossen.

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