Lokales
16.02.2017 20:38
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 Den Höhenzug oberhalb der Ortschaft Birkefehl in Richtung Aue und Berghausen sieht die Projektfirma Juwi als einen aussichtsreichen Standort für einen Windpark an. Kontakte zu den Grundbesitzern sind geknüpft. Foto: Björn Weyand

Den Höhenzug oberhalb der Ortschaft Birkefehl in Richtung Aue und Berghausen sieht die Projektfirma Juwi als einen aussichtsreichen Standort für einen Windpark an. Kontakte zu den Grundbesitzern sind geknüpft. Foto: Björn Weyand

Planungen von Juwi noch „in einem Frühstadium“

Aussichtsreicher Windpark-Standort

bw - Der erste Kontakt ist schon mal geknüpft: Einige Vertreter der Windkraft-Projektfirma Juwi trafen sich nach Informationen unserer Zeitung am Mittwochabend mit den Eigentümern von Flächen auf der Birkefehler Höhe, um über die Idee eines Windparks im Bereich zwischen Birkefehl, Aue und Berghausen zu sprechen. Hier könnte auf Erndtebrücker und Berleburger Gebiet ein großer Windpark entstehen. Die Stadt Bad Berleburg hat bekanntlich auch den Bereich Kilbe-Nord als Vorrangzone für Windkraft ins Auge gefasst. In dem Verfahren hatte hingegen die Gemeinde Erndtebrück ihre Bedenken gegen diesen Standort geäußert. Da die Edergemeinde bisher keine Konzentrationsfläche ausgewiesen hat, könnte sie die Genehmigung von Windrädern auf eigenem Gebiet aber derzeit nicht mal verhindern.

Aussagen zur Anlagenzahl lassen sich noch nicht treffen

Die Projektfirma Juwi bestätigte auf Anfrage unserer Zeitung die Zusammenkunft am Mittwochabend, wiegelte aber im Hinblick auf den Stand dieser Planungen noch ab. Das Gebiet verfüge sicherlich über ein großes Potential für die Windenergie, betonte Christian Hinsch (Bereichsleiter Unternehmenskommunikation). Er fügte jedoch auch hinzu: „Wir befinden uns in einem Frühstadium einer Projektidee – das heißt konkrete Planungen in Bezug auf die Anlagenanzahl, den Typ, etc. lassen sich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht treffen, schließlich steht der Zuschnitt und die Größe der möglicherweise zur Verfügung stehenden Fläche noch gar nicht fest.“ Richtig sei lediglich, dass Juwi einen ersten Kontakt zu den Grundstückseigentümern aufgenommen hat, um sich einmal vorzustellen. Die Präsentation von Juwi habe im Mittelpunkt der Gespräche gestanden.

Flächen knapp außerhalb des Fünf-Kilometer-Schutzradius

Gleichwohl hatte die Projektfirma aus dem rheinland-pfälzischen Wörrstadt bereits im Einladungsschreiben deutlich gemacht, dass sie die Flächen für aussichtsreich hält, um dort einen Windpark zu realisieren. Tatsächlich dürfte in diesem Gebiet, abseits der alten Kreisstraße, zum einen genug Raum sein, um einige Windräder zu errichten. Zum anderen liegen die Flächen knapp außerhalb des Fünf-Kilometer-Schutzradius um die Bundeswehr-Radaranlage auf dem Ebschloh. Darüber hinaus dürfte ja ein über die kommunalen Grenzen hinweg entstehender Windpark für eine Projektfirma auch wirtschaftlich sehr attraktiv sein.

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