Lokales
10.11.2017 10:10
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 Das DRK Elkenroth zeichnete am Donnerstagabend zahlreiche Mehrfachblutspender aus dem Gebhardshainer Land im „Westerwälder Hof“ aus. Foto: rita

Das DRK Elkenroth zeichnete am Donnerstagabend zahlreiche Mehrfachblutspender aus dem Gebhardshainer Land im „Westerwälder Hof“ aus. Foto: rita

Klarstellung

Blutspende keine Geldmacherei

rita - Mit  Behauptungen und Gerüchten räumte am Donnerstagabend Konrad Schwan bei einer Blutspenderehrung in seiner Funktion als DRK-Vorsitzender auf. Die DRK-Bereitschaft Elkenroth hatte ihre Mehrfachblutspender aus dem Gebhardshainer Land in den „Westerwälder Hof“ eingeladen. 

Vorwürfe des „Stern“

Schwan sprach sich gegen die oftmals von Nichtspendern geäußerten Bedenken aus und vertrat die Meinung, dass jeder normal gesunde Mensch das Blutspenden problemlos vertrage. Der Vorsitzende nahm auch Stellung zu einem kürzlich in der Zeitschrift „Stern“veröffentlichten Artikel, in dem das DRK als Großkonzern dargestellt worden sei und der Verfasser angeprangert habe, dass mit den Blutspenden Geld verdient werde. Schwan stritt dies nicht ab, auch in den Ortsbereitschaften bleibe von den Aktionen „immer etwas hängen“. Das Geld werde aber ausschließlich für die Arbeit vor Ort verwendet, wie zum Beispiel für Arbeitsmaterialien. Ohne diese Einnahmen könne das DRK seine Aufgaben nicht erfüllen.

Leben retten, Kranken helfen

Bundesweit werden 75 Prozent der benötigten Blutspenden vom DRK eingesammelt. Mit einer Spende könne man bis zu drei Menschenleben retten oder mehreren Kranken helfen. Die Krebstherapien seien ohne Blutspenden nicht möglich, so Schwan. Daher appellierte er an die Mehrfachspender, auch weiterhin dem DRK treu zu bleiben und Blut zu spenden.

Alle Mehrfachspender erhielten eine Urkunde, eine Anstecknadel und einen Gutschein. Herausragend war die Bereitschaft von Siegfried Kleufer (Malberg) und Burkhard Flemmer (Volkerzen), dem Nächsten zu helfen. Sie wurden bereits 150 Mal zur Ader gelassen. Nicht viel weniger sind es bei Manfred Leicher (Friedewald) und Edwin Marsell (Weitefeld), die beide auf 125 Blutspenden kommen. Glatte 100 sind es bei Stephan Moos (Malberg) und Ilse Strunk (Weitefeld).

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