Lokales
16.06.2017 16:44
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 Die drei Wissener Beigeordneten haben wieder einen Chef: Berno Neuhoff (2.v.r.) ist gestern zum neuen Stadtbürgermeister gewählt worden. Das Foto zeigt ihn mit Claus Behner, Horst Pinhammer und Wolf-Rüdiger Bieschke (v.l.). Foto: damo

Die drei Wissener Beigeordneten haben wieder einen Chef: Berno Neuhoff (2.v.r.) ist gestern zum neuen Stadtbürgermeister gewählt worden. Das Foto zeigt ihn mit Claus Behner, Horst Pinhammer und Wolf-Rüdiger Bieschke (v.l.). Foto: damo

Berno Neuhoff wird Wissener Stadtbürgermeister

Breiter Rückhalt für Neuhoff

damo - Berno Neuhoff wird neuer Stadtbürgermeister: Der Christdemokrat ist gestern mit breiter Mehrheit zum Nachfolger von Michael Wagener gewählt worden. Im Rahmen einer öffentlichen Sitzung des Stadtrats soll er am 7. Juli in sein neues Amt eingeführt werden.

Dass Neuhoff gewählt wurde, wird niemanden überraschen – er war der einzige Kandidat und zudem von der stärksten Partei im Stadtrat, der CDU, ins Rennen geschickt worden. Die Zahlen aber, die Wahlleiter Claus Behner am Sonntagabend auf den Tisch legte, sind dennoch beachtlich. Denn Neuhoff kann sich über einen ausgesprochen breiten Rückhalt in der Bevölkerung freuen: 86,1 Prozent der Wähler stimmten für ihn.

Und auch Neuhoffs immer wieder geäußerte Befürchtung, die Wahlbeteiligung könne im Keller liegen, hat sich als unbegründet erwiesen: 27 Prozent der mehr als 6000 Wahlberechtigten haben ihre Stimme abgegeben – für eine isolierte Urwahl auf unterster kommunaler Ebene, die noch dazu bei Freibadwetter über die Bühne gegangen ist, darf das allemal als erfreuliches Ergebnis gelten.

Dementsprechend gut war die Stimmung auf Neuhoffs Terrasse im Stadtteil Köttingen, wo das künftige Stadtoberhaupt gemeinsam mit Familie, Freunden, Nachbarn und politischen Weggefährten feierte. Die eindringlichsten Worte fand Claus Behner: Er müsse lügen, wenn er behaupten würde, angesichts des Ergebnisses keine Träne verdrückt zu haben.

Neuhoff selbst, ebenfalls sichtlich bewegt, kündigte an, in enger Abstimmung mit dem guten Team der drei Stadtbeigeordneten und damit losgelöst von Parteigrenzen arbeiten zu wollen: „Ich will der Bürgermeister aller sein.“

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