Lokales
21.03.2014 16:37
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 Am Beispiel Aue macht die CDU-Fraktion Bad Berleburg deutlich, dass es einen „Wildwuchs“ in Sachen Altkleider-Container gebe. Vielmehr müsse das Ziel eine geordnete Sammlung sein. Foto: Martin Völkel

Am Beispiel Aue macht die CDU-Fraktion Bad Berleburg deutlich, dass es einen „Wildwuchs“ in Sachen Altkleider-Container gebe. Vielmehr müsse das Ziel eine geordnete Sammlung sein. Foto: Martin Völkel

Sieben Altkleider-Container in Aue

CDU fordert „geordnete Sammlung“

vö - In Berghausen ist der Konflikt um die Aufstellung von Altkleider-Containern vorerst beendet (Siegener Zeitung berichtete aktuell). Dennoch bleibt die Thematik auf der Tagesordnung – und zwar nur eine Ortschaft weiter. Am Beispiel Aue orientiert sich ein Antrag der Bad Berleburger CDU-Fraktion, der in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Planen, Bauen, Wohnen am Dienstag, 1. April (18 Uhr), beraten wird.

Konkret berufen sich die Christdemokraten auf „Klagen in einigen Teilen der Stadt“ wegen der Häufung der Container. Der Auer Ortsvorsteher Peter Schneider habe die verschiedenen Standorte einmal aufgelistet und Fotos dazu angefertigt. Allein in Aue seien es sieben Standorte, sowohl auf Privatgrundstücken als auch auf städtischen Plätzen. Bei der jüngsten Bewertung des Wettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft“ seien die vielen ungeordneten Altkleider-Standorte als negatives Kriterium bewertet worden, argumentiert die CDU. Fraktionsvorsitzender Eberhard Friedrich möchte daher „einen vertretbaren Weg“ diskutieren: „Dieser Wildwuchs und die Ausweitung der Stellplätze können nicht im Interesse der Bürger sein. Eine geordnete Sammlung sollte unser Ziel sein.“

Die Verwaltung erläutert in einer Vorlage zur Sitzung, dass DRK, AWo, Malteser Hilfsdienst sowie die Firma Dickel die Berechtigung zur Sammlung von Altkleidern nachgewiesen hätten. Die Sauberkeit der Sammelplätze werde durch Kontrollen der Ordnungsbehörde überwacht. Ziel sei es, so die Position aus dem Rathaus, unberechtigte Sammlungen sofort zu unterbinden und nicht genehmigte Container unverzüglich zu entfernen.

Generell habe die Kommune in Form einer Sondernutzungserlaubnis die Möglichkeit, das Aufstellen von Containern auf städtischen Flächen – insbesondere den Wertstoffsammelplätzen – zu erlauben. Ein Anspruch auf die Erteilung einer Nutzungserlaubnis bestehe nicht. Sollten Container auf privaten Flächen abgestellt werden, sei die Eingriffsmöglichkeit der Kommune sehr beschränkt. Hier werde im Einzelfall in Abstimmung mit dem jeweiligen Ortsvorsteher eine einvernehmliche Lösung angestrebt. Dennoch: „In jedem Fall gilt es, eine Häufung von Containern an einzelnen Plätzen oder in Ortschaften zu vermeiden, die das Stadtbild negativ beeinträchtigen.“

Mit Blick auf Aue kündigt die Stadt Besserung an: Die derzeit noch unbefriedigende Situation in der Ortschaft mit einer Häufung von Altkleider-Containern unterschiedlicher Sammler auf öffentlichen und privaten Flächen werde gelöst, sobald eine Entscheidung über die Verlegung des Wertstoffsammelplatzes in der Ortsmitte getroffen worden sei.

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