Sport
18.12.2016 21:50
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 In dieser Szene setzte sich Ferndorfs Kreisläufer Andreas Heyme (vorne) dynamisch gegen die beiden Rimparer Stefan Schmitt (links) und Lukas Siegler durch. Foto: scheu

In dieser Szene setzte sich Ferndorfs Kreisläufer Andreas Heyme (vorne) dynamisch gegen die beiden Rimparer Stefan Schmitt (links) und Lukas Siegler durch. Foto: scheu

2. Handball-Bundesliga

„Details haben entschieden“

cs - Nein, ein Debakel wurde es dieses Mal nicht. Nachdem der heimische Handball-Zweitligist TuS Ferndorf bei der 18:31-Klatsche vor fast genau einem Jahr bei den DJK Rimpar Wölfen noch ganz böse unter die Räder gekommen war, unterlag der TuS in der „Wolfsgrube“  am Sonntagabend „nur“ mit 27:30 (11:13) – trat aber eben erneut mit leeren Händen die weite Heimreise ins Siegerland an und rangiert jetzt auf Rang 16 in einer höllisch engen Liga nur noch einen Platz „über dem Strich“.

„Ein sehr kampfbetontes Spiel“

1724 Zuschauer sahen in der hochmodernen s.Oliver-Arena in Würzburg in der ersten Halbzeit ein gänzlich ausgeglichenes Spiel. Nach der Gäste-Führung durch Lucas Schneider wog die Partie hin und her, ehe der Gastgeber nach knapp 24 absolvierten Minuten mit dem Treffer zum 11:9 durch den starken Patrick Schmidt erstmals eine Zwei-Tore-Führung herstellte – diese hatte indes, trotz der Ferndorfer Treffer von Andreas Heyme und Miroslav Volentics, bis zum 13:11 zur Pause Bestand. „Es war insgesamt ein sehr kampfbetontes, sehr zerfahrenes Handballspiel mit vielen Zeitstrafen – für alle Beteiligten war es daher sehr schwierig“, resümierte TuS-Trainer Michael Lerscht die Partie. „In der ersten Hälfte haben wir vielleicht ein, zwei Bälle zu euphorisch abgeschlossen, hätten da auch in Führung gehen können“, so der Grundschullehrer weiter.

Der TuS hielt stets den Anschluss

Auch im zweiten Abschnitt konterte der Gast aus dem Siegerland die Treffer des als Tabellenfünften in diesen Spieltag gegangenen Gastgebers prompt und hielt so stets den Anschluss, glich nach 37 Minuten durch den besten Ferndorfer Torschützen, Nikola Stojcevski, zum 17:17 aus – und lag fünf Minuten später beim 20:23 dann doch mit drei Toren zurück. Julian Bötsch und Dominik Schömig erhöhten in der Folge gar auf 25:20 für die Rimparer Wölfe. „Da sind die dann mal weg gezogen, aber auch in dieser Phase haben wir nie aufgegeben und uns zurück in die Partie gekämpft“, lobte Lerscht die Leistung seiner Mannen, die durch drei Treffer in Folge von Stojcevski, Bettig und wieder Stojcevski auf 23:25 heran kamen. 

Lerscht für kommende Aufgaben „sehr zuversichtlich“

Mit dem Treffer von Max Bauer zum 28:24 war die Messe aber nach knapp 53 Spielminuten gelesen. „Letztlich muss man aber sagen, dass wir hier auswärts bei einem der Top-Teams der Liga ein richtig gutes Spiel gemacht haben“, meinte Lerscht anerkennend. „Hier haben heute Details entschieden, das Match hätte auch in die andere Richtung kippen können. In so einem Spiel entscheiden Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage. Wenn wir an unseren kleinen Fehlern arbeiten, bin ich für die kommenden Aufgaben sehr zuversichtlich“, so der Ferndorfer Mann an der Seitenlinie abschließend.

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