Lokales
24.01.2016 15:26
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 Eine ausreichende Schneelage erwartete die Musher und ihre Gespanne in Liebenscheid beim Schlittenhunderennen. Das ist im Durchschnitt nur noch alle fünf Jahre der Fall.Fotos: rai

Eine ausreichende Schneelage erwartete die Musher und ihre Gespanne in Liebenscheid beim Schlittenhunderennen. Das ist im Durchschnitt nur noch alle fünf Jahre der Fall.Fotos: rai

Unter den Pfoten

Endlich wieder ein Schneerennen

rai - Auf 600 Pfoten zogen die Protagonisten am Wochenende in Liebenscheid die Schlitten hinter sich her und waren in der verschneiten Landschaft voll in ihrem Element. Nachdem in den vergangenen Jahren kein Schnee gelegen hat oder aber, wie im Vorjahr, der zu spät kam, konnten die Musher, also die Schlittenhundeführer, diesmal statt dem Rollwagen wieder die Schlitten anspannen. Daran konnte erfreulicherweise der am Freitagabend einsetzende Regen nichts mehr ändern.

Eingeschworenes Team

So konnten Sibirian Huskys, Malamuten, europäische Schlittenhunde und Co. die Schlitten bei den Wertungsläufen am Samstag hinter sich her ziehen. Mensch und Tier muss man sich als eingeschworenes Team denken dabei. Das unverkennbare Heulen der Hunde war ein Indiz dafür, dass die 150 Hunde es kaum erwarten konnten, dass Rennmoderator Michael Andresen am Start endlich das „Go“ gab. Und schon nahmen die Hunde Tempo auf.

Schnee wird seltener

Nur noch etwa alle fünf Jahre habe man noch ein Schneerennen, blickte Andresen im Gespräch zurück. Mit dabei waren viele Musher aus den Niederlanden. Veranstaltet wird das beliebte Rennen vom hessischen Schlittenhundesportclub und vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr  Liebenscheid.  Bei dem Schneerennen ließen die Tourenstarter mit ihren Hundegespannen 23 Kilometer rund um Liebenscheid hinter sich. Die 6er- und 8er-Gespanne absolvierten zwölf Kilometer.

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