Lokales
27.09.2017 12:48
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 Familienfreundlich ist die Freusburg bereits, nun kann sie sich mit dem neuen Prädikat auch verstärkt um Sportgruppen und -vereine kümmern. Foto: DJH WL

Familienfreundlich ist die Freusburg bereits, nun kann sie sich mit dem neuen Prädikat auch verstärkt um Sportgruppen und -vereine kümmern. Foto: DJH WL

Jugendherberge Freusburg

Erste „Sportburg“ in Deutschland

thor - Eigentlich hätten schon mit Beginn der Sommerferien die Baumaschinen anrollen sollen, doch nach wie vor zeigt sich der alte Tennenplatz neben der Freusburg in seiner ganzen grauen „Pracht“. Von dem angekündigten Multifunktions-Sportfeld ist noch nichts zu sehen, obwohl im aktuellen Haushaltsplan des DJH-Landesverbands Westfalen-Lippe 300 000 Euro für die Maßnahme vorgesehen sind.

Doch aufgeschoben heißt nicht aufgehoben: Nach Angaben von Pressesprecherin Maike Braun wird der Bau im kommenden Frühjahr erfolgen. Die Verzögerung sei auch deshalb „nicht dramatisch“, da in den Wintermonaten Sportgruppen eher seltener zu den Gästen zählten. Die Baugenehmigung sei kürzlich von der Verbandsgemeinde Kirchen erteilt worden, so Braun. Der alte Ascheplatz soll bekanntlich durch einen hochwertigen Tartan-Belag ersetzt werden, der Raum für ein Fußballfeld (Jugendspielfeldgröße) und zwei Basketballfelder bietet.

Im Vorgriff auf diese Attraktivitätssteigerung darf sich die Freusburg allerdings jetzt schon „Sport-Jugendherberge“ nennen. Die entsprechende Zertifizierung durch den Hauptverband des Deutschen Jugendherbergswerks sei Ende August durchgeführt worden. Erstmals habe damit eine Burg unter den deutschen Jugendherbergen das begehrte Prädikat erhalten. Damit werden Häuser ausgezeichnet, die besonders vielfältige sportliche Möglichkeiten bieten und hohe Qualitätsstandards etwa im Bereich Programm, Verpflegung oder Sportanlagen erfüllen. „Burgherrin“ Nicole Rohden kann also ab sofort mit diesem Siegel werben. Von den bundesweit rund 500 Einrichtungen sind nun insgesamt 17 als „Sport-Jugendherberge“ zertifiziert, darunter fünf im Landesverband Westfalen-Lippe.

Insgesamt umfasst das Budget der Hagener in diesem Jahr rund 5,4 Mill. Euro, die in die Modernisierung, Erweiterung und Aufwertung der Häuser gesteckt werden – so viel wie noch nie. „Die Übernachtungszahlen steigen, genauso wie die Zahl unserer Mitglieder. Unsere solide wirtschaftliche Situation ermöglicht uns diese breite Investition in die Zukunft unserer Häuser“, wird Geschäftsführer Wolfgang Büttner in der Mitteilung zitiert.

Mit dem aktuellen Investitionsprogramm möchte der Landesverband den Komfort für alle Gäste erhöhen und verstärkt auch Zielgruppen wie Familien oder Tagungsgäste ansprechen – und sich damit zukunftssicher aufstellen. In den vergangenen zehn Jahren hat der DJH-Landesverbands nach eigenen Angaben insgesamt 34,1 Mill. Euro in Bauprojekte investiert, also durchschnittlich rund 3,4 Mill. Euro pro Jahr. Auch die Zimmer der Freusburg waren umfassend modernisiert worden.

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