Lokales
12.10.2017 20:15
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 Mit einer Leiter verschafften sich die Einsatzkräfte Zugang zum Dorfgemeinschaftshaus Birkefehl. In dem Übungsszenario waren dort verletzte Personen in unbekannter Anzahl eingesperrt. Foto: Timo Karl

Mit einer Leiter verschafften sich die Einsatzkräfte Zugang zum Dorfgemeinschaftshaus Birkefehl. In dem Übungsszenario waren dort verletzte Personen in unbekannter Anzahl eingesperrt. Foto: Timo Karl

Freiwillige Feuerwehr Erndtebrück

Floriansjünger bestehen Stresstest

tika - Die Vorzeichen waren ohne Zweifel besonders, die Jahresabschlussübung der Freiwilligen Feuerwehr Erndtebrück nicht weniger als ein Stresstest. Am Ende stand den Verantwortlichen die Erleichterung durchaus ins Gesicht geschrieben. „Wir haben bewiesen, dass wir mit jeder Situation klarkommen und jedes Feuer in Wittgenstein löschen können“, konstatierte Karl-Friedrich Müller. Der Gemeindebrandinspektor selbst fungierte am Donnerstagabend als Einsatzleiter bei dem simulierten Großbrand im Dorfgemeinschaftshaus in Birkefehl und stand dabei nicht nur in permanenten Kontakt mit den Einsatzkräften, sondern auch mit Bürgermeister Henning Gronau, der die Übung unter speziellen Gesichtspunkten beobachtete. „Unser Ziel war es, die Ortschaften Zinse – dies ist bereits geschehen – und Birkefehl vor Ort unter die Lupe zu nehmen, um die Situation der Löschwasserversorgung nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis zu beurteilen. Wir wollten die Frage ausreichender Löschwasserversorgung lösen – dies ist uns gelungen“, erklärte der Verwaltungschef der Gemeinde Erndtebrück.

Lösungsansätze für den Ernstfall greifen

Bei einem Stresstest vor einigen Monaten – ebenfalls in Birkefehl – waren die Einsatzkräfte mit der Löschwasserversorgung ans Limit gelangt. Die Problematik mussten die Verantwortlichen schnell eingestehen und hatten über den Sommer an möglichen Optionen für den Ernstfall gearbeitet. Und diese griffen bei der Abschlussübung, an der nicht nur sämtliche Löschzüge aus der Gemeinde Erndtebrück, sondern auch der „Waldbrandzug“ – also die TLF-Züge aus allen Kommunen Wittgensteins – teilnahmen. „Wir wollten ein Übungsszenario schaffen, in der die Situation eskaliert und in der wir alle Ressourcen brauchen, um von allen Seiten auf das Gebäude zugreifen zu können“, machte Karl-Friedrich Müller deutlich.

„Sehr gute interkommunale Zusammenarbeit“

Insgesamt 120 Einsatzkräfte der Feuerwehr, Rettungskräfte des Deutschen Roten Kreuzes, Seelsorgerin Kerstin Grünert, der Bürgermeister sowie Birkefehls Ortsvorsteher Steffen Haschke waren letztlich vor Ort. „Die Übung dient uns allen dazu, wichtige Erfahrungswerte zu sammeln und für die Zukunft zu verwerten“, erklärte Henning Gronau. Nach dem ersten Stresstest, der vor allem Fragen aufgeworfen hatte, war die Übung damit letztlich auch die Probe aufs Exempel, ob die Einsatzkräfte fehlendes Löschwasser aus den Hydranten durch angeforderte Reserven ausreichend kompensieren können. „Die Wittgensteiner Feuerwehren pflegen eine sehr gute interkommunale Zusammenarbeit“, erklärte Karl-Friedrich Müller im Hinblick darauf vielsagend. Die Erleichterung war groß, für den Ernstfall wäre die Freiwillige Feuerwehr nun wohl gewappnet.

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