Lokales
15.09.2014 21:51
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 Die Bad Berleburger CDU-Fraktion denkt darüber nach, die Erlöse aus den Wertstoffsammlungen zurück in die Dörfer fließen zu lassen. Das Thema wird nächste Woche im Fachausschuss diskutiert. Foto: Martin Völkel

Die Bad Berleburger CDU-Fraktion denkt darüber nach, die Erlöse aus den Wertstoffsammlungen zurück in die Dörfer fließen zu lassen. Das Thema wird nächste Woche im Fachausschuss diskutiert. Foto: Martin Völkel

Erlöse aus der Sammlung von Wertstoffen

Geld für dörfliche Investitionen?

- Nach dem Willen der Bad Berleburger CDU sollen die Ortschaften künftig von den Erlösen aus den Wertstoffsammlungen profitieren. Ein entsprechender Antrag der Christdemokraten wird in der Sitzung des Ausschusses für Planen, Bauen, Wohnen und Umwelt am Dienstag, 23. September (ab 18 Uhr), diskutiert.

„Wir erwarten von unseren Ortschaften mehr Eigenverantwortung und Engagement in verschiedenen Bereichen. Dazu sollten wir dann auch bereit sein, entsprechende Mittel zur Verfügung zu stellen“, argumentieren die Christdemokraten. Die CDU beantrage deshalb, sämtliche Erlöse aus den Wertstoffsammlungen – Altkleider, Papier und Glas – den Ortschaften in Form von Verfügungsmitteln gut zu schreiben. Im Klartext: Was die Menschen aus den Dörfern an Glas, Papier oder Altkleidern in die dafür vorgesehenen Container werfen, soll in barer Münze wieder zurück fließen.

Die Organisations- und Abwicklungsformmüsse noch in den Einzelheiten geprüft und beschlossen werden, ergänzen die Christdemokraten: „Dabei sollte es vielleicht auch möglich sein, die Nutznießer, z.B. Vereine, an dem Sammelaufwand mit einzubinden, um Kosten zu sparen.“ Durch vertragliche Vereinbarungen müsste dann die Verwendung dieser Mittel – ausschließlich für örtliche Zwecke – rechtlich eindeutig geregelt werden.

Spannend dürften in diesem Zusammenhang zwei Fragen sein: Die CDU hat in ihrem Antrag auch das Thema Altkleider verpackt, das in der Vergangenheit in Bad Berleburg für jede Menge Diskussionsstoff sorgte, weil wiederholt die große Anzahl von Containern im Stadtgebiet kritisiert wurde. Interessant dürfte auch die Reaktion aus den Reihen der SPD werden.

Denn beispielsweise in Aue und Wingeshausen sind es die Sozialdemokraten, die seit vielen Jahren Altpiersammlungen in Eigenregie durchführen und dabei die örtlichen Vereine und Institutionen mit einbinden.

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