Lokales
19.06.2014 07:06
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 Da ging es ihr noch gut in San Salvador. Doch die Wittgensteinerin Daniela Kreher hat sich in El Salvador in Lebensgefahr begeben. Sie wird von rechten Gruppen und Drogenhändlern bedroht, weil sie für die Menschenrechte kämpft. Foto: privat

Da ging es ihr noch gut in San Salvador. Doch die Wittgensteinerin Daniela Kreher hat sich in El Salvador in Lebensgefahr begeben. Sie wird von rechten Gruppen und Drogenhändlern bedroht, weil sie für die Menschenrechte kämpft. Foto: privat

Wittgensteinerin erhält in El Salvador Morddrohungen 

Große Sorge um Daniela Kreher

howe - Daniela Kreher war bis 2011 in der Stadtjugendpflege Bad Berleburgs tätig, danach für den Kirchenkreis Wittgenstein. Dann verabschiedete sie sich von Wittgenstein Richtung Südamerika. Die Siegener Zeitung berichtete damals ausführlich.

Am Mittwochnachmittag machte Superintendent Stefan Berk bei der Synode des Kirchenkreises Wittgenstein in Bad Laasphe eine beunruhigende Mitteilung: Pfarrerin Daniela Kreher arbeite in einer kleinen Gemeinde in El Salvador. Dort habe die Gewalt stark zugenommen, ihr Leben sei bedroht. Er wolle im Namen der Synode einen Brief an den Botschafter von El Salvador und ans Auswärtige Amt schreiben.

Stefan Berk zeigte der Synode per Beamer die entsprechenden Facebook-Einträge von Daniela Kreher, die sich an die Freunde ihrer alten Heimat wendet. Ihre Gemeinde setze sich für Menschen-, Frauenrechte und die Jugend ein, sagt sie. Seit einigen Wochen habe die allgemeine Gewalt noch mehr zugenommen. Jetzt werde ihr Leben und das Leben einiger Gemeindemitglieder bedroht. „Wir haben wegen unserer Arbeit Morddrohungen bekommen und müssen uns dringend in Sicherheit bringen, um unser Projekt weiter zu erhalten. Um unser Leben zu retten, haben wir einen Spendenaufruf verfasst.“

Informationen gibt es unter www.gofundme.com/acfr00. Die Webseite der Gemeinde lautet www.esiglesia.org. „Bitte helft mir und meinen Mitarbeitern“, lautet der Ruf von Daniela Kreher, „unsere Leben sind in Gefahr!“ Bedroht wird sie nach SZ-Informationen von rechten Gruppierungen und von Drogenhändlern.

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