Sport
12.04.2017 22:15
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Für die aus Hilchenbach stammende Leichtathletin Lara Hoffmann (3. v. l., hier bei der EM in Belgrad) steht mit der Staffel-WM auf den Bahamas das nächste Highlight auf dem Programm. Foto: dpa
Für die aus Hilchenbach stammende Leichtathletin Lara Hoffmann (3. v. l., hier bei der EM in Belgrad) steht mit der Staffel-WM auf den Bahamas das nächste Highlight auf dem Programm. Foto: dpa

IAAF World Relays

Hoffmann auf die Bahamas

cs/sz - Zum dritten Mal finden am 22. und 23. April im Robinson-Stadion in Nassau auf den Bahamas die IAAF World Relays statt, die Staffel-Weltmeisterschaften des internationalen Leichtathletik-Verbandes. Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) nimmt an diesem Saisonauftakt wie schon in den vergangenen Jahren mit seinen Sprint-Staffeln teil – in diesem Jahr mit sechs Staffeln. Als Teil der deutschen 4x400-Meter-Staffel ist erwartungsgemäß auch die aus Hilchenbach-Vormwald stammende Lara Hoffmann in der Karibik mit dabei.

Hoffmann: „Freue mich total darauf“

Hoffmann weilt bis zum Freitag noch im Trainingslager auf Kreta, wo sie sich der Siegener Zeitung am Mittwoch für ein Telefon-Interview zur Verfügung stellte. „Ich wusste schon ein bisschen länger von der Nominierung, musste aber natürlich erst die offizielle Bekanntgabe durch den DLV abwarten“, berichtete die Siegerländerin. „Ich war noch nie in der Karibik und freue mich entsprechend total darauf – das wird mit Sicherheit eine coole Veranstaltung.“

Klares Ziel: Die Qualifikation für die WM in London

Der sportliche Stellenwert der World Relays bemisst sich indes vor allem hinsichtlich der Weltmeisterschaften in London (4. bis 13. August) – die besten acht Staffeln der Vorläufe am 22. April auf den Bahamas erreichen nicht nur die Finals am Folgetag, sondern sind automatisch für die WM qualifiziert. „Das ist unser klares Ziel. Wir wollen ins A-Finale und uns für London qualifizieren. Dann können wir uns das Prozedere über das Ranking ersparen“, stellte die 25-Jährige klar. Durch die Möglichkeit der WM-Qualifizierung werde die Veranstaltung auf den Bahamas deutlich aufgewertet, ordnete Hoffmann den Stellenwert der World Relays ein. „Da geht es auch darum, die Leichtathletik populärer zu machen. Das finde ich total in Ordnung“, führte sie weiter aus. „Unter dem Strich ist es aber egal, welchen Platz man dort belegt. Auch wenn wir natürlich gerne eine Top-Platzierung erreichen würden – die WM-Qualifikation steht über allem.“

Einschätzung der Konkurrenz fällt schwer

Ohnehin sei es schwierig, die Stärke der übrigen Teams einzuschätzen. „Schließlich fallen die Bahamas als eine Art ,Zwischenstation’ genau in die wichtige Saisonvorbereitung vieler Athleten. Hinzu kommen die großen Reisestrapazen – da überlegt sich jeder natürlich genau, wen er auf die Bahamas schickt“, erklärte Hoffmann.

Abflug auf die Bahamas am Sonntag

Weil die Hilchenbacherin mit ihren Teamkollegen bereits am Sonntag in Richtung Karibik abhebt, hofft sie darauf, den Inselstaat im Atlantik wenigstens ein bisschen genießen zu können. „Der eine oder andere Tag am Strand oder ein kleiner Ausflug sollten schon drin sein…“

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