Lokales
12.07.2017 16:00
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 Die Beteiligung im Rahmen der IKEK-Bürgerwerkstätten war groß. Nicht zuletzt beim Termin in Birkelbach war die Resonanz stark. Ein wesentlicher Baustein auf dem Weg zur Anerkennung der Fördermöglichkeiten. Foto: tika

Die Beteiligung im Rahmen der IKEK-Bürgerwerkstätten war groß. Nicht zuletzt beim Termin in Birkelbach war die Resonanz stark. Ein wesentlicher Baustein auf dem Weg zur Anerkennung der Fördermöglichkeiten. Foto: tika

Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept

IKEK-Bilanz fällt positiv aus

tika - Es war ein wichtiger Meilenstein, den die Verantwortlichen gesetzt haben. „Der Weg bis zur Anerkennung ist noch weit, wir sind aber auf einem guten Weg. Wir liegen gut in einem ambitionierten Zeitplan“, erklärte Henning Gronau. Der Bürgermeister der Gemeinde Erndtebrück war am Dienstag zufrieden ob der starken Resonanz bei den drei Bürgerwerkstätten zum Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzept (IKEK), die in den vergangenen Wochen an drei Abenden über die Bühne gegangenen waren. „Unser Anliegen, eine möglichst hohe Partizipation der Bürger zu erreichen, ist aufgegangen. Das Projekt soll eine möglichst breite Akzeptanz genießen, dafür ist eine hohe Bürgerbeteiligung wichtig“, konstatierte der Verwaltungschef am Tag nach der vorerst letzten Bürgerwerkstatt im Rathaus in Erndtebrück. Nun allerdings beginnt für die Köpfe hinter dem Förderprogramm innerhalb der Kommune erst ein wesentlicher Teil der Arbeit. Es gilt, die gesammelten Ideen aus den Orten zu katalogisieren, um dann bis zum Jahresende einen Entwurf zu erstellen, der die wesentlichen Bedarfe herauskristallisiert – und die Bezirksregierung Arnsberg als IKEK-Anerkennungsbehörde überzeugt.

„Austausch der Ideen entstanden“

Gerade deshalb haben die Verantwortlichen auf eine Durchmischung von Ortschaften mit unterschiedlichen Strukturen gesetzt. Auf diese Weise sollten Synergieeffekte entstehen. „Es ist ein Austausch der Ideen entstanden, das war sehr positiv. Die Abende haben gezeigt, dass den Bürgern ihre Heimat wichtig ist“, wusste Henning Gronau, der hofft, dass erste Projekte im Frühjahr zur Umsetzung kommen. „Ich war letztlich begeistert von allen Ideen. Eine Basis ist damit gelegt. Wichtig ist, dass wir das Konzept künftig regelmäßig fortschreiben und dabei die Bürgerbeteiligung beibehalten wollen. Das soll keine einmalige Sache sein, sondern wir wollen einen langfristigen Strategieprozess daraus machen“, berichtete der Bürgermeister. In den kommenden Monaten soll es nun Vertiefungstermine geben, ehe im Herbst eine weitere Gesamtversammlung aller Ortschaften geplant ist.

Den Nachwuchs ins Boot holen

Bis dahin wollen die Verantwortlichen vor allem die jungen Menschen mit ins Boot holen, die im Rahmen der Bürgerwerkstätten quasi nicht präsent waren. „Wir müssen mehr junge Leute für die Idee begeistern und sie dazu animieren, aktiv mitzugestalten. Im IKEK stecken jede Menge Zukunftschancen“, erklärte Henning Gronau vielsagend. Zwar ist die detaillierte Auswertung längst nicht erfolgt, eine ortsübergreifende Erkenntnis allerdings lässt sich ableiten: Der Bedarf nach Gemeinschaft ist groß. „Den Bürgern war es ein Anliegen, sich einzubringen – es ging um Inhalte und nicht um Strategien. Ein Bedarf, mit dem sich alle Ortsteile beschäftigt haben, war dabei das Treffpunktangebot. Egal ob Neubauten oder Verbesserungen an vorhandenen Gebäuden: Die Menschen wünschen sich einen Platz für die Gemeinschaft“, bilanzierte Jens Steinhoff vom Institut für Regionalmanagement. Er begleitet den IKEK-Prozess in der Gemeinde Erndtebrück mit seinem Fachbüro und hat im Rahmen der Bürgerwerkstätten ein insgesamt „breites Spektrum der Ideen“ festgestellt. Wichtig ist es aus seiner Sicht nun, erste Schwerpunkte aus diesen Ideen zu filtern. Und dazu zählt offenkundig der Bedarf nach Treffpunkten in den Ortschaften. „Wir werden – im Sinne der IKEK-Richtlinien – versuchen, Vorangprojekte herauszustellen. Einige Orte haben längst angefangen, Projekte und Lösungen zu entwickeln. In Birkelbach etwa ist die Idee eines Dorfplatzes hinter dem Feuerwehrhaus bereits sehr konkret. Das ist gut – und ein Baustein, den man ins IKEK einbauen kann“, erklärte Jens Steinhoff.

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