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03.02.2016 14:57
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Die Hallenkapazitäten der Fa. Mebu sind nach Einschätzung des vorläufigen Insolvenzverwalters eindeutig zu groß.
Archivfoto: ruth
Die Hallenkapazitäten der Fa. Mebu sind nach Einschätzung des vorläufigen Insolvenzverwalters eindeutig zu groß.

Aufträge blieben aus

Insolvenzantrag der Fa. Mebu

thor - Ein für die gesamte Region fast beispielhafter Betrieb ist in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten: Die Firma Mebu aus Niederfischbach – metallverarbeitend, bodenständig, inhabergeführt – hat beim Amtsgericht Betzdorf einen Insolvenzantrag einreichen müssen. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Dr. Klaus Ortmüller (Betzdorf) bestellt. Betroffen sind nach seinen Angaben neben den beiden Geschäftsführern Theobald Mertens und Hubert Buchen acht Vollzeitkräfte und etwas geringfügig Beschäftigte.

Brennbetrieb wurde eingestellt

Wie Ortmüller im Gespräch mit der SZ berichtete, stand den Geschäftsführern bereits seit zwei Jahren ein Unternehmensberater zur Seite, um eine Restrukturierung einzuleiten. So sei entschieden worden, denn als unprofitabel eingestuften Brennbetrieb einzustellen und die Teile stattdessen einzukaufen. Parallel dazu sollten in den anderen Bereichen die Umsätze gesteigert werden, so der Rechtsanwalt. „Dann ist aber der Umsatz stärker eingebrochen, als man das erwartet hatte.“ Soll heißen: Die Aufträge blieben aus. Gleichzeitig sei der Kostenapparat nicht angepasst worden. So seien z. B. die Hallenkapazitäten eindeutig zu groß.

„Nicht mit der Machete“

Und genau hier muss für den vorläufigen Insolvenzverwalter nun Hand angelegt werden. Man müsse sich genau überlegen, welche Kunden mit welchen Produkten beliefert werden. „Die Stellschrauben, an denen gedreht werden muss, sind somit eigentlich klar. Trotz der Insolvenz können wir aber nicht mit der Machete durch den Betrieb gehen“, sagte Ortmüller.

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