Lokales
10.01.2017 10:26
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In der Siegener Innenstadt soll es keine Vergnügungsstätten geben. Symbolbild: js
In der Siegener Innenstadt soll es keine Vergnügungsstätten geben. Symbolbild: js

Verbote gelten vor allem für den Stadtkern

Kein Bordell in der City

ihm - Swingerclubs, Bordelle und alle Arten von Betrieben, die der „gewerblichen sexuellen Betätigung dienen“, sollen sich in der neugestalteten Siegener City nicht ansiedeln dürfen. Ein ganzes Paket von Bebauungsplanänderungen hat die Verwaltung deshalb jetzt auf den Weg durch die Ratsgremien geschickt.

Verschiedene Bereiche sind Thema

Es geht um den Kernbereich zwischen Hindenburgstraße und Koblenzer Straße bzw. zwischen Brüder-Busch-Straße und ZOB, außerdem um zwei am Rand gelegene Gebiete: die Heeserstraße nördlich der City und den Bereich Koblenzer Straße/St.-Johann-Straße/Oranienstraße/Wilhelmstraße sowie Frankfurter Straße südlich der Innenstadt.

Bestehende Vergnügungsstätten genießen Bestandsschutz

Spielhallen, Wettbüros und „vergleichbar störende Erotikbetriebe“ sollen hier nicht erlaubt sein. Bestehende genehmigte Vergnügungsstätten allerdings haben Bestandsschutz, heißt es in der Vorlage der Stadtverwaltung. Dabei gibt es im Randbereich weniger Verbote als im gerade mit Millionen gestalterisch aufgewerteten Stadtkern. Hier nämlich sollen zusätzlich auch Festhallen, Multiplex-Kinos und Nachtlokale verboten werden. „Diskotheken und Tanzlokale sind ausnahmsweise zulässig“, schreibt die Stadtverwaltung in ihrem Plan – mit einer Ausnahme von der Ausnahme: An der Bahnhofstraße dürfen auch ausnahmsweise keine Discos eröffnet werden.

Negative Auswirkungen befürchtet

Grund für die Restriktionen, die die städtischen Ausschüsse und schließlich der Rat beschließen sollen: Vergnügungsstätten haben nach Ansicht der Stadtplaner negative Auswirkungen. Genannt werden Imageverlust, „Trading-Down-Prozesse“, Unterbrechung von Lauflagen in Fußgängerzonen, Beeinträchtigung des Straßenbildes, Lärmprobleme, Verdrängungseffekte und negative Beeinflussung der Wohnqualität.

In den Bebauungsplangebieten, die von den strengsten Einschränkungen betroffen sind, befänden sich derzeit keine Vergnügungsstätten, teilt die Verwaltung mit. An der Koblenzer Straße allerdings gebe es fünf Spielhallen und ein Wettbüro.

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