Lokales
10.01.2017 14:43
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 Markus Stinner hat seinen Unimog im Griff. Seine Schicht im Kirchener Bauhof hat am Dienstag um 5 Uhr begonnen. Foto: damo

Markus Stinner hat seinen Unimog im Griff. Seine Schicht im Kirchener Bauhof hat am Dienstag um 5 Uhr begonnen. Foto: damo

Bauhöfe rückten in aller Frühe aus

Kein Schneechaos auf den Straßen

damo - Um 5 Uhr ist Dienstantritt: Dann sitzen Markus Stinner und seine Kollegen vom Kirchener Bauhof am Steuer, um sich mit dem Schneepflug durch die verschneiten Straßen zu kämpfen. Und sie müssen vom ersten Augenblick an hellwach sein: Um den schweren Unimog durch die schmalen Straßen zu manövrieren, sind Augenmaß und Feingefühl unverzichtbar. Stinner hat seine ganz persönliche Taktik zum Wachwerden: Er beginnt seine Tour im Freusburger Oberdorf. Und da ist ein gewisser Adrenalin-Pegel im Blut garantiert.

Aber nicht nur in Freusburg müssen die Bauhofmitarbeiter ihre Fahrzeuge perfekt beherrschen: Regelmäßig müssen sie spiegelglatte Gefällstrecken passieren, häufig lassen ihnen parkende Autos keine drei Zentimeter Platz, und erst auf dem Sitz eines Schneepflugs realisiert man wirklich, wie eng zum Beispiel die Sträßchen im Kirchener Stadtteil Grindel sind.

Am Dienstag haben die Bauhofmitarbeiter nicht nur Schnee von der Straße geschoben: Gleichzeitig lief der Salzstreuer auf Hochtouren. „30 Gramm pro Quadratmeter, das ist ziemlich viel“, erklärte Stinner. Aber nur so konnte die Eisschicht unter dem Schnee wirkungsvoll bekämpft werden.

Zumeist funktionierte das am Dienstag recht gut – das Gros der Autofahrer dürfte nicht gemerkt haben, dass die Straßen am frühen Morgen noch zentimeterdick vereist waren. Und so blieb im Oberkreis auch das Verkehrschaos aus: Nach Angaben der Betzdorfer Polizei hat es zwar in den Morgenstunden sechs Unfälle gegeben, immer aber blieb es bei Blechschäden. Auch in Steinebach, wo auf eisglatter Straße vier Autos kollidierten, wurde niemand verletzt.

Im Raum Altenkirchen mussten einige Straßen gesperrt werden, weil Lastwagen weder vor noch zurück kamen und so die Fahrbahn blockierten.

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