Lokales
25.08.2017 20:00
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 Im Heimathaus Richstein präsentierten die 13 beteiligten Museen, Vereine und Heimathäuser ihr Programm für die 2. Wittgensteiner Museumsnacht, das sie in starker Eigenleistung in den vergangenen Monaten auf die Beine gestellt haben. Foto: ja

Im Heimathaus Richstein präsentierten die 13 beteiligten Museen, Vereine und Heimathäuser ihr Programm für die 2. Wittgensteiner Museumsnacht, das sie in starker Eigenleistung in den vergangenen Monaten auf die Beine gestellt haben. Foto: ja

Wittgensteiner Museumsnacht

Kulturprogramm zur Geisterstunde

ja - „Vernetzung ist das einzige, das uns voranbringen kann“, brachte es Otto Marburger, Vorsitzender des Wittgensteiner Heimatvereins, am Donnerstagabend im Heimathaus Richstein auf den Punkt. Dort stellten Vertreter aller beteiligten Museen und Vereine der 2. Wittgensteiner Museumsnacht, die am Samstag, 9. September, von 18 bis 24 Uhr stattfindet, Programm und Ablauf vor. Insgesamt sind es in diesem Jahr 13 an der Zahl und damit noch einmal drei Museen mehr als bei der Premierennacht vor drei Jahren. Dass sich der Erfolg der Museumsnacht herumspricht, machte Rikarde Riedesel deutlich: „Es wird noch eine weitere Anlaufstelle geben. Kunst wird bei der Museumsnacht auch eine Rolle spielen“, verriet die Abteilungsleiterin für Kultur und Erwachsenenbildung der Stadt Bad Berleburg. Denn erstmals öffnet die Sammlung Kreutter, die seit Kurzem in der ehemaligen Praxis Pieringer, Poststraße 2, beherbergt ist. Ab 21 Uhr wird Angelika Kreutter persönlich anwesend sein und durch die Sammlung führen. 13 Museen, Vereine und Heimathäuser haben sich ein weiteres Mal zusammengetan, um neben ihrem regulären Programm kulinarische, musikalische und außergewöhnliche Attraktionen zu bieten, die es bei Tageslicht so nicht zu sehen gibt. Dass dahinter jede Menge „Men-Power“ steckt, wie es Rikarde Riedesel treffend ausdrückte, beweist ein detaillierter Blick auf die einzelnen Programmpunkte.

Große Bandbreite vertreten

Das Heimathaus Richstein war nicht nur Schauplatz des Pressegesprächs, sondern beteiligt sich auch an der Museumsnacht. Führungen durch die Heimatstube im Obergeschoss stehen auf dem Programm.

Bald’s historische Fahrzeugschau in Erndtebrück bietet individuelle Führungen durch seine einzigartige Sammlung historischer Zweiräder.

Das Schieferschaubergwerk Raumland beginnt mit seinem Programm bereits ab 11 Uhr. Neben Besichtigungen und Führungen durch den Stollen (auf Anfrage), treten gleich drei Musikgruppen auf: „Peelsound“, die Sauerland-Musikanten und die Gruppe „Blackboard-Erazers“. Zudem sollen die längste Fleischwurst sowie die längste Schieferkruste Wittgensteins aufgetischt werden.

Das Alexander-Mack-Museum in Schwarzenau startet um 14 Uhr, denn es feiert neben der Museumsnacht auch sein 25-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „Mack meets Yazzmine“ steht ein Vortrag des Historikers Dr. Ulf Lückel über die „Buttlarsche Rotte“ ebenso auf der Agenda, wie die Aufführung eines barocken Theaterstücks rund um Alexander Mack und ein Auftritt der Band „Yazzmine“.

Im Heimathaus Diedenshausen findet wie vor drei Jahren bereits ein kleines Museumsfest statt. Einen weiteren Programmpunkt verriet Museumsleiter Joachim Dienst persönlich: Diedenshausen, seinerzeit bekannt für seine großen Obstwiesen, durfte einmal eine eigene Apfelsorte – den „Diedenshäuser Apfel“ – sein Eigen nennen. Pünktlich zur Museumsnacht wird solch ein Apfelbaum neben das Heimathaus gepflanzt.

Das Heimatmuseum Erndtebrück bietet Führungen durch das Museum sowie Vorführungen der Modellbahn und des Webstuhls. Außerdem wird es für große und kleine Besucher ein spannendes Rangierspiel an der Modellbahn geben.

In der Arfelder Schmiede finden Schmiedevorführungen statt – wer will kann sich an dem alten Handwerk probieren. Dazu gibt es heiße Fleischwurst direkt aus dem Ofen.

In der Drehkoite Girkhausen warten Drechselvorführungen und eine Mitternachtssuppe auf die Besucher – stilecht serviert auf einem Girkhäuser Vesperteller. Zudem wird gemeinsam gesungen.

Im Heimatmuseum Oberes Lahntal in Feudingen dreht sich alles um Mythen und Geschichten. Dazu gehören eine Ausstellung zur Geschichte der Hexenprozesse in Laasphe und Geschichten rund um Prinzessin Elisabeth Charlotte.

Der Heimatverein Elsoff bietet eine Führung durch das Dorf unter dem Motto „Zeitspuren in einem Wittgensteiner Vogteidorf von der Reformation bis heute“ (19 Uhr beim Südeingang der Elsoffer Andreas-Kirche). Ab 19.30 Uhr spielen „De Seddehetzer“ im Biergarten des Gasthofs Spies-Jörges.

Der Heimat- und Verkehrsverein lädt in sein Backhaus an der Espequelle in Bad Berleburg ein. Backvorführungen mit Verkostung des frischen Brotes sowie eine Bierprobe des extra gebrauten „Espequellenbiers“ stehen dort auf dem Programm.

Das ehemalige Museum für Landwirtschaft und Brauchtum erwartet die Besucher der Museumsnacht auf der Baustelle des zukünftigen „Rothaarsteig-Museums“ auf dem Sengelsberg in Bad Berleburg. Dort dreht sich alles um die Kartoffel. Zudem gibt es Führungen durch die Baustelle. Um jeweils 20 und 22 Uhr tritt die Gruppe „Hewedeg“ mit Mundartrock auf.

Der Museumsverein für Berleburger Stadtgeschichte berichtet während zwei historischer Stadtführungen (18 und 21 Uhr auf dem Schlosshof) aus Zeiten der alten Residenzstadt und beleuchtet das kulturhistorische Bad Berleburg.

Einige der Museen und Vereine bieten außerdem Kirchenführungen an. In Raumland findet in der Kirche sogar ein Orgel-Mitmach-Konzert statt. In Girkhausen wird die örtlichen Kirche ebenfalls genauer beleuchtet. Und in Diedenshausen ist die Kirchenführung beim Dorfrundgang inklusive. Wie bei der ersten Museumsnacht kommt ein Bus-Pendelverkehr zum Einsatz. Per E-Mail unter museumsnacht-wittgenstein@web.de erhalten Interessierte weitere Informationen.

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