Lokales
13.07.2017 12:57
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 Dieser Tage brachten Schwertransporte bereits große Bauteile für die beiden Windkrafträder auf den Gerhardsberg. Diese wollte der künftige Betreiber vor der Vollsperrung der Bundesstraße 62 in Niederlaasphe auf der Baustelle wissen. Der Verkehr rund um den Wabachsportpark kam dabei kurzzeitig zum Stillstand. Foto: PZ

Dieser Tage brachten Schwertransporte bereits große Bauteile für die beiden Windkrafträder auf den Gerhardsberg. Diese wollte der künftige Betreiber vor der Vollsperrung der Bundesstraße 62 in Niederlaasphe auf der Baustelle wissen. Der Verkehr rund um den Wabachsportpark kam dabei kurzzeitig zum Stillstand. Foto: PZ

Windkraft auf dem Gerhardsberg bei Hesselbach

Leergefegter Markt bereitet Sorgen

tika - Die Bagger rollten wieder an, die Lkw bahnten sich ihren Weg. Seit April fungiert die Kreisstraße 36 zwischen Bad Laasphe und Hesselbach als Einbahnstraße – und seither haben die Arbeiten der Greyhouse-Energy GmbH & Co. KG wieder Fahrt aufgenommen. Die Verantwortlichen hatten auf dem Gerhardsberg entlang der hessischen Landesgrenze bei Hesselbach den Bau von weiteren zwei Windkraftanlagen geplant. Der Zeitplan bis zur Inbetriebnahme war dabei ungewiss. Und was ist draus geworden?

Die ersten Schwerlastteile haben den Weg nach Hesselbach dieser Tage gefunden. Vor der unmittelbaren Montage stehen sie allerdings noch nicht. „Wir wollten die Teile unbedingt vor der Vollsperrung der Bundesstraße 62 in Niederlaasphe vor Ort haben, um die Verzögerungen beim Bau zu minimieren. Eine solche Straßenbaumaßnahme bringt zeitlich betrachtet immer Ungewissheit mit sich“, erklärte Cliff Reppel gestern auf SZ-Anfrage.

Der Projektleiter für den Bau des Windparks, dessen Investor Ludwig-Ferdinand Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg ist, vermeldete zugleich allerdings die Aufhebung der Einbahnstraßenregelung für die Dauer der Ferien und vor allem der Baustelle in Niederlaasphe – eine Maßnahme, die auf Anweisung des Kreis Siegen-Wittgenstein geschieht. Im Verlauf des heutigen Tages soll die Straße wieder von beiden Seiten befahrbar sein. Allerdings sind bis Mitte August tagsüber immer wieder kurzzeitige Vollsperrungen möglich. „Wir werden im Gennernbach ein Wärterhäuschen aufstellen. Dort wollen wir die anfahrenden Lkw dann puffern und en bloc in die Baustelle fahren lassen. In dieser Zeit ist die Straße dann deutlich sichtbar gesperrt. Wer kann, sollte die Strecke umfahren“, riet Cliff Reppel im Hinblick auf den Strecke rund um den „Armen Mann“.

Aus Sicherheitsgründen müssen die Verantwortlichen diese Variante wählen, um die weiteren Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden. Und in der Nacht – genauer von 22 bis 5 Uhr – dürfen die Arbeitskräfte die Straße zwischen Bad Laasphe und Hesselbach vollständig sperren. Diese Regelung wiederum hebt sich nach Abschluss der Baustelle in Niederlaasphe auf, danach gilt auf der Kreisstraße 36 wieder die Einbahnstraßenregelung.

Auf diese Weise hofft die Greyhouse-Energy GmbH, den Baufluss möglichst zu erhalten. Offen ist allerdings noch, wann die beiden Windräder – nach Abschluss unterhält die Gesellschaft dann insgesamt zehn Anlagen – auf dem Gerhardsberg in Betrieb gehen. „Wir hoffen, dass dies noch in diesem Jahr gelingt, allerdings ist der Kranmarkt derzeit schlichtweg leergefegt. Ohne diese können wir die Anlagen aber nicht errichten“, berichtete der Projektleiter. Hinzu kommt der Faktor Wetter: Bei Nebel oder zu starkem Wind – dieser ist durchaus auf einer für ein Windkraftprojekt vorgesehen Fläche denkbar – müssen die Kranarbeiten ebenfalls stoppen. Ungeachtet dessen rollen Bagger und Lkw weiter – das Ende ist derzeit aber ungewiss.

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