Sport
04.06.2014 18:06
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 Dieses Kopfballduell konnte Rahrbachtals Kapitän Dominik Apel gegen Marvin Hanses für sich entscheiden. Doch die Mehrzahl der Zweikämpfe – und damit auch das Spiel – ging zugunsten der „Roten“ aus. Foto: Florian Runte

Dieses Kopfballduell konnte Rahrbachtals Kapitän Dominik Apel gegen Marvin Hanses für sich entscheiden. Doch die Mehrzahl der Zweikämpfe – und damit auch das Spiel – ging zugunsten der „Roten“ aus. Foto: Florian Runte

Relegation zur Fußball-Kreisliga A

Lennestadt 2. gewinnt Krimi 1:0

sz - Die Fußballer aus Meggen und Altenhundem setzten sich gestern im Entscheidungsspiel um den zweiten Aufstiegsplatz in die Kreisliga A mit 1:0 nach Verlängerung durch und begleiten damit die SG Kleusheim/Elben ins Oberhaus.

Mensor Stubla war es, der die FCL-Reserve in der 100. Minute zum Sieg schoss. Doch es war ein Tor, das für heftige Proteste sorgte und noch einigen Diskussionsstoff liefern dürfte. Denn als der „Zehner“ des FC Lennestadt aus 15 Metern mit einem Flachschuss traf, lag Rahrbachtals Maik Bernhardt am Boden. Selbst zwei Lennestädter Spieler hatten bereits gefordert, den Ball ins Aus zu spielen – doch stattdessen landete der Ball mit Wucht im Tor, als einige SVR-Spieler offenbar schon abgeschaltet hatten. Die Proteste der Fußballer aus Rahrbach, Kruberg, Welschen-Ennest und Benolpe halfen nichts – Schiedsrichterin Regina Heim gab das Tor.

Siegtor sorgt für Diskussionen

„Manche würden vielleicht sagen, dass war clever. Aber meinem Sohn habe ich nachher gesagt, dass sich so etwas nicht gehört. Unser Trainer Franz Vetter würde sagen, das war Betrug“, ärgerte sich nicht nur SVR-Betreuer Hartmut Mönig und fügte hinzu: „Sie hätten einfach vor einen reinmachen sollen, dann hätte es den Ärger nicht gegeben.“

Mönig spielte auf die fünf Aluminium-Treffer an, welche der FC Lennestadt 2. während der Partie vor 641 zahlenden Zuschauern auf dem Sportplatz in Brachthausen anhäufte. Lennestadts Sturmführer Fabian Baumhoff traf den Pfosten (16.), Max Diecks  mit einem sehenswerten Volleyschuss aus spitzem Winkel die Latte (45.), ein Klärungsversuch von SVR-Verteidiger Julian Feldmann landete am Innenpfosten (48.), Medini Üzer jagte einen Freistoß - SVR-Keeper Tobias Büchte hatte noch die Finger dran - vor den Querbalken (70.). In der Nachspielzeit hatte Baumhoff erneut Pech mit dem Pfosten (93.) - und flog anschließend vom Platz. Nach seiner zweiten gelben Karte sah er wegen eines Remplers gegen Schiedsrichterin Regina Heim fünf Minuten vor dem entscheidenden Tor nicht Gelb-Rot, sondern „Knallrot“.

In einem von beiden Seiten sehr nervös geführten Spiel verbuchte aber auch Rahrbachtal drei „Hundertprozenter“. Der 18-jährige Björn Pötz scheiterte zweimal an Dennis Zollmann (7., 54.), Felix Färber schoß freistehend zu hoch (54.).

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