Sport
10.11.2017 17:10
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Zum Weltcup-Auftakt in Lake Placid hatte Jacauwline Lölling wenig zu lachen - die Siegerländerin landete nur auf Rang 8. Archivfoto: geo
Zum Weltcup-Auftakt in Lake Placid hatte Jacauwline Lölling wenig zu lachen - die Siegerländerin landete nur auf Rang 8. Archivfoto: geo

Skeleton-Weltcup

Lölling nur auf Rang 8

cs/dpa - Die deutschen Skeleton-Frauen haben die Podestplätze beim Weltcup-Auftakt auf der anspruchsvollen Piste in Lake Placid deutlich verpasst. Welt- und Europameisterin Jacqueline Lölling von der RSG Hochsauerland kam am Donnerstag auf Rang acht. Die WM-Zweite Tina Hermann vom WSV Königssee landete auf Rang zehn. Die Suhlerin Sophia Griebel verpasste als 23. den zweiten Finallauf. Den Sieg sicherte sich wie im Vorjahr die Österreicherin Janine Flock vor der Kanadierin Elisabeth Vathje. Dritte wurde die Britin Lizzy Yarnold.

„Mein Ziel war ein anderes“

„Mein Ziel war ein anderes. Das war nicht das, was ich mir vorgenommen hatte.“ Skeleton-Pilotin Jacqueline Lölling machte aus ihrer Enttäuschung keinen Hehl. „Im Endeffekt hatte ich im oberen Teil der Bahn eine Steigerung im Vergleich zum Training. Es waren solide Läufe und meine Startzeit konnte ich verbessern“, meinte die Welt- und Europameisterin aus Brachbach zwar, gab aber unumwunden zu: „Ich habe in beiden Läufen, vor allem im zweiten, grobe Fehler gemacht, die zu viel Zeit gekostet haben.“

Für Lölling wäre „mehr drin gewesen“

In der Tat fuhr die 22-Jährige im ersten Lauf nach soliden 55,17 Sek. über die Ziellinie, schnitt im zweiten Durchgang mit 55,58 Sek. jedoch deutlich schwächer ab. „Das ist sehr ärgerlich. Es wäre definitiv mehr drin gewesen“, ärgerte sich „Jacka“ im SZ-Gespräch. Tina Hermann landete indes noch zwei Plätze hinter Lölling auf Rang 10. 

Deutliche Worte von Chefcoach Müller

„Mit dem Ergebnis können wir natürlich nicht zufrieden sein. Die Platzierungen zeigen nicht den wahren Leistungsstand, den wir eigentlich auch auf der schwierigen Bahn hier drauf haben. Zu viele Fahrfehler in der Bahn führen einfach dazu, dass keine bessere Platzierung zustande kommt“, analysierte Cheftrainer Jens Müller. „Auch beim Start waren wir nicht konkurrenzfähig“, betonte er.

„Jacka“ blickt kämpferisch nach vorn

Die Siegerländerin Lölling gab sich aber gleich wieder kämpferisch: „Jetzt gilt es, Lake Placid abzuhaken und an der Form zu arbeiten. Dann bin ich für Park City zuversichtlich.“ In der Stadt im US-Bundesstaat Utah steht am kommenden Wochenende (17. und 18. November) das zweite Weltcup-Rennen für die Skeletonis an.

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