Sport
18.12.2016 22:10
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Die Brachbacher Skeleton-Pilotin Jacqueline Lölling fährt beim Rennen in Lake Placid auf Rang 5 und verteidigt damit Rang 2 in der Weltcup-Gesamtwertung. Archivfoto: cs
Die Brachbacher Skeleton-Pilotin Jacqueline Lölling fährt beim Rennen in Lake Placid auf Rang 5 und verteidigt damit Rang 2 in der Weltcup-Gesamtwertung. Archivfoto: cs

Skeleton-Weltcup

Lölling „sehr zufrieden“

cs/dpa - Erneuter Erfolg für Jacqueline Lölling im Skeleton-Weltcup! Die Brachbacherin kam am Samstag im zweiten Wettbewerb dieser Saison in Lake Placid (USA) mit einer Zeit von 1:50,97 Minuten auf einen guten 5. Rang hinter Anna Fernstädt, die ihren ersten Weltcup-Podestplatz damit knapp verpasste. Zum 3. Rang, den sie nach dem ersten Durchgang noch eingenommen hatte, fehlten Fernstädt 0,04 Sekunden. Siegerin mit zweimal Bestzeit wurde die Österreicherin Janine Flock. Sie gewann in 1:49,77 Minuten mit 0,81 Sekunden Vorsprung vor Lizzy Yarnold aus den USA. Dritte wurde die Kanadierin Mirela Rahneva mit 1,15 Sekunden Rückstand auf Flock. Weltmeisterin Tina Hermann kam nicht über Rang 10 hinaus.

„Insgesamt bin ich sehr zufrieden“

Lölling, die zum Auftakt in Whistler Mountain mit Platz 2 einen echten Topstart hinlegte, verteidigte damit ihren 2. Rang in der Weltcup-Gesamtwertung. „Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit meiner Leistung“, resümierte „Jacka“ am Sonntagnachmittag am SZ-Telefon. „Die Woche über hatte ich im Training auf der Bahn ein paar Probleme, vieles lief nicht ganz so rund. Umso glücklicher bin ich, dass mir im Rennen meine beiden besten Läufe geglückt sind“, so die Pilotin der RSG Hochsauerland weiter.

Lölling trotze Schnee und Wind

Dabei wäre für Lölling bei optimalen äußeren Bedingungen wohl eine noch bessere Platzierung möglich gewesen. Durch eine neue Regelung, nach der die Startnummern zugelost werden, startete „Jacka“ an Position 15 in den Wettbewerb. „Ab Startnummer 10 fing es an zu schneien. Die Bahn wurde zwar gefegt, aber die Schneeverwehungen haben uns schon sehr ausgebremst“, berichtete Lölling von den widrigen Bedingungen. So sind auch die schwachen Startzeiten der heimischen Skeleton-Pilotin zu erklären, mit denen sie in beiden Läufen auf den hinteren Plätzen landete. „Im Ziel dachte ich dann eigentlich schon, dass es eher schlechte Zeiten werden. Umso zufriedener war ich dann am Ende mit meinen Läufen“, resümierte Lölling nach dem Rennen in der Stadt der Olympischen Spiele von 1980 und meinte: „An den Bedingungen kann man nicht viel machen, wir betreiben halt einen Outdoor-Sport. Am Ende ist es schon schade, dass ich eine Hundertstelsekunde Rückstand auf Rang 4 habe und vier Hundertstelsekunde hinter dem 3. Platz liege. Aber das gehört dazu. Dieses Mal hatte ich Pech – beim nächsten Mal vielleicht wieder die anderen…“

Jetzt heißt es erst einmal: Kraft tanken!

Am Sonntag stand für die Skeletonis schließlich der Flug in die Heimat an. Lölling indes blickte bereits auf die kommenden Aufgaben voraus: Vom 6. bis 8. Januar steht das Rennen in Altenberg an, ehe der Skeleton-Weltcup vom 13. bis 15. Januar im sauerländischen Winterberg gastiert. „Unser Bundestrainer Jens Müller hat uns gestern die Bestätigung gegeben, dass das Weltcup-Team zunächst unverändert bleibt“, freute sich Lölling auf die beiden Rennen in Deutschland. „Zwischen den Tagen trainieren wir bereits in Altenberg, am 2. Januar geht es dann damit schon wieder weiter.“ Jetzt heißt es für „Jacka“ aber erst einmal: Kraft tanken! „Diese Woche bin ich komplett zuhause, dann werden die Batterien wieder aufgeladen. Auch Weihnachten mit der Familie zu feiern tut dann einfach gut.“

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