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28.09.2016 20:51
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 Der Windradbauer NWind, seit dem Jahr 2014 das Nachfolgeunternehmen der LEN-Power aus Hannover, besteht auf den Bau von drei Windkraftanlagen bei Hesselbach. Foto: Archiv

Der Windradbauer NWind, seit dem Jahr 2014 das Nachfolgeunternehmen der LEN-Power aus Hannover, besteht auf den Bau von drei Windkraftanlagen bei Hesselbach. Foto: Archiv

Drei Windräder in der Nähe von Hesselbach

NWind will auf jeden Fall bauen

howe - Der Windradbauer NWind, seit 2014 Nachfolge-Unternehmen der LEN-Power aus Hannover, besteht auf den Bau von drei Windkraftanlagen bei Hesselbach. Wie das Unternehmen auf Anfrage der Siegener Zeitung mitteilt, habe man für das Vorhaben eine Bauvoranfrage gestellt, die Entscheidung der Stadt Bad Laasphe habe man aus der Presse erfahren. „Nichtsdestotrotz beabsichtigen wir weiterhin die Errichtung der drei Anlagen in der Nähe von Hesselbach und halten unsere Bauvoranfrage aufrecht“, heißt es seitens des Unternehmens.

Alle drei Anlagen auf Ackerflächen geplant

Dass eine Umzingelung der Ortschaft Hesselbach vorliege, diese Auffassung könne NWind nicht teilen. Zwei der geplanten Anlagenstandorte befänden sich südöstlich der Ortschaft Hesselbach unmittelbar an der Grenze zu Hessen. Der dritte Standort sei südlich von Hesselbach und östlich von Fischelbach. Der Abstand zur Grenze betrage auch hier weniger als einen halben Kilometer. „Alle drei Anlagen werden nicht im Wald, sondern auf Ackerflächen geplant“, so eine Unternehmenssprecherin.

Stadt ebnet den Weg für drei Vorrangzonen

Der Bad Laaspher Rat und der Bauausschuss hatten zuletzt klar Schiff gemacht. Auf drei Konzentrationszonen verständigte man sich – nämlich das Gebiet der „Wittgenstein new energy“ beim Armen Mann Richtung hessische Grenze, dann das ebenfalls von Prinz Wittgensteins Gesellschaft „bewirtschaftete“ Gebiet um Alertsberg/Wartholzkopf/Spreitzkopf sowie der Bereich zwischen Fischelbach und Sohl, wo Juwi seinen Park errichten will.

Stadt erteilte Vorhaben eine klare Absage

Einzelanlagen, das betonte die Verwaltung damals, könnten unabhängig davon weiterhin beantragt werden. Eine deutliche Absage erteilten Rat und Ausschuss dem Vorhaben von NWind, das zwischen Hesselbach und Fischelbach drei Windkraftanlagen bauen lassen will. Die Politik teilte die Auffassung der Verwaltung einstimmig, dass hier eine „nicht hinnehmbare Umzingelung von Hesselbach“ erfolgen würde.

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