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13.08.2017 13:00
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 „Wir wollen wachsen“, sagte Benedikt Grütz bei der Veranstaltung in der Krimmelsdell in Berghausen. Foto: vö

„Wir wollen wachsen“, sagte Benedikt Grütz bei der Veranstaltung in der Krimmelsdell in Berghausen. Foto: vö

Business Network International

Netzwerk für Unternehmen

vö - Die Botschaft, die Benedikt Grütz seinen Zuhörern vermittelte, war klar formuliert: „Wir möchten, dass Umsatz nicht woanders hingeht, sondern in Wittgenstein bleibt.“ Es gehe um mehr Umsatz durch neue Kontakte und Geschäftsempfehlungen. Ganz wichtig aus Sicht des Exekutivdirektors: „Wir kennen keine Ellbogenmentalität.“ Für das Business Network International (BNI) ist es der zweite Anlauf, auch in Wittgenstein eine Netzwerk-Gruppe von Firmen auf die Beine zu stellen. 2015 fand bereits eine Informationsveranstaltung im Bad Berleburger Bürgerhaus statt, diesmal gehörten im Schützenhaus in der Krimmelsdell in Berghausen 21 Unternehmen völlig unterschiedlicher Branchen zu den Gründungsmitgliedern. Dabei soll es allerdings nicht bleiben. Benedikt Grütz: „Wir wollen wachsen. Im nächsten Monat möchten wir bei 30 Mitgliedern stehen.“

Dank vor versammelter Runde

Was versteckt sich dahinter? Die Mitglieder der Wittgensteiner BNI-Gruppe treffen sich einmal wöchentlich zum Netzwerken zur Frühstückszeit. Das definierte Ziel: mehr Umsatz durch neue Kontakte und Geschäftsempfehlungen. Damit die Umsatzziele erreicht werden und die Treffen nicht zum „Kaffeekränzchen“ werden, ist der Ablauf klar strukturiert. Jeder Teilnehmer hat 60 Sekunden Zeit, um sich, sein Gewerk sowie sein Leistungsspektrum zu präsentieren und um seine Wunschkunden zu definieren. Mal sachlich und mit Fakten, mal witzig und bildhaft – so sollen die Geschäftsleute mehr übereinander erfahren. Denn die Kenntnis der Stärken und Qualitäten der anderen Mitglieder ist wichtig für die Empfehlung. Für erfolgreich vermittelte Aufträge dankt man dem Empfehlungsgeber vor versammelter Runde. So geschehen auch am Gründungstag der neuen Gruppe Wittgenstein. Mit von der Partie waren auch hier ganz unterschiedliche Professionen. Vom Steuerberater über den Rechtsanwalt bis hin zum Maler – kein Beruf überschneidet sich. Weder im Team Wittgenstein, noch andernorts bei BNI. „Wir sichern Branchenexklusivität zu“, unterstrich Benedikt Grütz. Was der für die Region zuständige Mann nicht sagte, was aber in den Unterlagen nachzulesen war, ist die Tatsache, dass Neu-Mitglieder mit einem Jahresbeitrag von rund 1200 Euro zur Kasse gebeten werden, damit sie die BNI-Infrastruktur nutzen können.

Empfehlungen statistisch festgehalten

Jens Schmidt, der die Gründungsveranstaltung in Berghausen mit koordinierte, hatte das Besondere im Wittgensteiner Unternehmer-Team nicht zuletzt „im Engagement der Mitglieder“ ausgemacht. Schon am Gründungstag seien über 30 Empfehlungen ausgetauscht worden. Ganz wichtig: Jede Empfehlung und der daraus generierte Umsatz würden statistisch festgehalten. Zu den Besuchern der Gründungsveranstaltung gehörten auch der heimische Bundestagsabgeordnete Volkmar Klein (CDU) und Bad Berleburgs Bürgermeister Bernd Fuhrmann. Der Verwaltungs-Chef hatte den BNI-Informationen im Internet entnommen, dass in diesem Kreis wöchentlich strukturiert genetzwerkt werde. Vertreter diverser Branchen verfolgten dasselbe definierte Ziel. Dem gehe voraus, so Bernd Fuhrmann, dass Bereitschaft und Engagement vorhanden seien, neue Wege zu gehen. BNI-Ansprechpartner für Wittgenstein ist Jens Schmidt, erreichbar unter Tel. (0 27 51) 8 92 91 70, und per E-Mail unter jens.schmidt@signal-iduna.net.

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