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11.04.2017 11:20
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 Wahrlich kein Schmuckstück ist der alte Tennenplatz hinter der Freusburg. Zur Attraktivitätssteigerung der Jugendherberge soll hier im Sommer ein Multifunktions-Sportfeld entstehen. Foto: thor

Wahrlich kein Schmuckstück ist der alte Tennenplatz hinter der Freusburg. Zur Attraktivitätssteigerung der Jugendherberge soll hier im Sommer ein Multifunktions-Sportfeld entstehen. Foto: thor

Jugendherberge wird aufgewertet

Neues Sportfeld für die Burg

thor - Knapp zehn Jahre nach den umfangreichen Umbauarbeiten in der Jugendherberge investiert der DJH-Landesverband Westfalen-Lippe wieder eine Menge Geld in die Freusburg – wobei diese Bezeichnung nicht ganz richtig ist, fließt das Geld doch eher neben das historische Gemäuer. Auf dem alten Sportplatz hinter den Parkplätzen soll im Sommer ein Multifunktions-Sportfeld angelegt werden.

Das bestätigte jetzt DJH-Marketingleiter Oliver Engelhardt auf Nachfrage der Siegener Zeitung. Dem Vernehmen ist auch schon der Bauantrag eingereicht und genehmigt worden. Vor einem Jahr hatte die SZ erstmals über die Pläne zur Attraktivitätssteigerung berichtet.

Nach Angaben von Engelhardt sollen die Arbeiten im Juli beginnen. Das Feld werde zwar keine Wettkampfmaße haben, aber mit Toren bzw. Körben Basketball und Fußball ermöglichen – auf einem Untergrund aus Tartan. Das Ziel ist klar: Die Freusburg solle zum einen für bestehende Zielgruppen wie Familien und Schulklassen attraktiver werden, zum anderen aber auch neue Kunden anlocken. Denn für Sportgruppen ist die letzte verbliebene Jugendherberge im Siegerland bislang kein Magnet, fehlen doch auch in der näheren Umgebung frei zugängliche Trainingsmöglichkeiten.

Die jüngsten Zahlen der Freusburg dürften die Verantwortlichen des DJH-Landesverbands in Hagen in ihrer Entscheidung bestärkt haben, waren doch 2016 – entgegen dem Trend – die Übernachtungen zurückgegangen: um 4,4 Prozent auf rund 27 000. Erklärtes Ziel ist es seit Jahren, wieder die „Schallmauer“ von 30 000 zu durchbrechen.

Geplant ist das neue Sportfeld übrigens zunächst einmal nur für die Gäste der Jugendherberge, sagte Oliver Engelhardt. Alles weitere müsse dann vor Ort entschieden werden, liegt also in der Hand von Herbergsleiterin Nicole Rohden. Ob angesichts der nach wie vor vorhandenen „atmosphärischen Störungen“ zwischen der Burg und dem Dorf eine allgemeine Öffnung der Anlage möglich sein wird, erscheint aus heutiger Sicht eher unwahrscheinlich.

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