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02.01.2014 17:00
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Pfarrer Martin Assauer wird sich aus dem Siegerland verabschieden. Foto: ahi
Pfarrer Martin Assauer wird sich aus dem Siegerland verabschieden. Foto: ahi
Pastoralverbund Nördliches Siegerland

Pfarrer verlässt Dahlbruch

js - Für Betroffenheit sorgte am Silvestertag Pfarrer Martin Assauer mit einer überraschenden Ankündigung bei der Jahresschlussmesse in der kath. Pfarrkirche St. Augustinus in Dahlbruch: Zum 1. Juni wird der gebürtige Iserlohner dem Siegerland den Rücken kehren und die Leitung des Pastoralverbunds im sauerländischen Hemer übernehmen. Damit verliert der Pastoralverbund Nördliches Siegerland unerwartet seinen „obersten Hirten“.

Seit 2001 in Dahlbruch

Als Martin Assauer am 1. Oktober 2001 die Nachfolge von Pfarrer Josef Utsch antrat, war er zunächst nur Leiter der Kirchengemeinde mit Sitz in Dahlbruch. Das Erzbistum Paderborn hatte aber bereits im Jahr zuvor die Zusammenlegung seiner über 770 Kirchengemeinden zu 214 Pastoralverbünden beschlossen. Somit war Assauer praktisch von Anfang an mit der Gründung des Verbundes beschäftigt, die im Mai 2003 im Klosterhof von Stift Keppel gefeiert wurde. Der Theologe war von Anfang an Leiter des Verbundes. In den Folgejahren übernahm er darin aber auch weitere Funktionen: Seit 2006 leitet der 49-Jährige auch die Krombacher Gemeinde, seit 2012 ist er darüber hinaus zuständig für die kath. Kirchengemeinde Kreuztal. Seit Jahren erweist sich Assauer zudem als versierter Reiseleiter in biblische Länder. Einen Nachfolger für seinen jetzigen Posten gibt es noch nicht.

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