Lokales
07.03.2016 16:25
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 Gestern Morgen produzierte die Photovoltaik-Anlage am Klärwerk in Erndtebrück zwar keinen Strom, weil noch Schnee die Anlage bedeckte. Insgesamt lag die Photovoltaik-Anlage jedoch im vergangenen Jahr über dem Soll. Foto: Björn Weyand

Gestern Morgen produzierte die Photovoltaik-Anlage am Klärwerk in Erndtebrück zwar keinen Strom, weil noch Schnee die Anlage bedeckte. Insgesamt lag die Photovoltaik-Anlage jedoch im vergangenen Jahr über dem Soll. Foto: Björn Weyand

Gemeinde Erndtebrück zieht Bilanz im Ausschuss

Photovoltaik-Anlage über dem Soll

bw - Wenn der Umweltausschuss am Mittwochabend in Erndtebrück tagt, dann geht es nicht nur darum, die 1000 Euro aus dem RWE-Klimaschutzpreis zu verteilen, sondern auch um die Entwicklung im Klärwerk an der Hauptmühle. In einer Druckvorlage stellt die Gemeindeverwaltung dar, dass vor allem die vor einem Jahr in Betrieb genommene Photovoltaik-Anlage den Stromverbrauch gesenkt habe. Auch durch den selbsterzeugten Strom sei der Verbrauch von 787.769 Kilowattstunden auf 575.206 kWh gesunken. Zu dieser Reduzierung um 212.563 Kilowattstunden habe aber auch die Erneuerung der Belüftung beigetragen.

In der dunklen Jahreszeit unter den Erwartungen

Insgesamt zieht die Verwaltung eine positive Bilanz für die Photovoltaik-Anlage, die ihr Soll noch deutlich übertroffen habe. Von April bis August lag die Anlage weit über den erwarteten Werten, insgesamt produzierte sie 146.824 Kilowattstunden. Die Gemeindeverwaltung hatte ja lediglich mit 124.924 kWh gerechnet. Da ist es zu verschmerzen, dass die Anlage in der dunklen Jahreszeit unter den Erwartungen blieb. Nicht verbrauchter Strom wurde ins Netz eingespeist. Die Tageshöchstleistung der Photovoltaik-Anlage war übrigens am 4. Juni mit 1181 kWh. Mit der Entscheidung für die Photovoltaik-Anlage dürften die Ausschussmitglieder also zufrieden sein. Ob sie es auch mit der Microgasturbine sind? Diese erzeugte im vergangenen Jahr 33.389 Kilowattstunden bei einer Laufzeit von insgesamt 1794 Betriebsstunden, was einer täglichen Betriebszeit von rund 6,9 Stunden entspricht. Die Gemeinde Erndtebrück sparte so 7938 Euro an Stromkosten ein. Die Wärme von 66.778 kWh entspreche einem Gegenwert von 5632 Euro, erläutert die Verwaltung in ihrer Vorlage für den Umweltausschuss weiter.

Gemeindeverwaltung plant weitere Investitionen

Allerdings sieht die Bilanz auch ein wenig schlechter aus, da die Microgasturbine im März und April wegen der Reinigung des Faulturms nur sehr wenige Betriebsstunden hatte. Der Birkelbacher Fritz Hoffmann (CDU) hatte schon im vergangenen Jahr diese Anschaffung kritisiert: Diese Microgasturbine sei eine Fehlinvestition. Sie habe 208.000 Euro gekostet und liefere im Jahr so viel Strom, wie es die Photovoltaik-Anlage in 30 Tagen schaffe. Auch in diesem Jahr plant die Gemeindeverwaltung weitere Investitionen; so soll ein Teil der Faulbehälterkrone eingehaust und ein Teil der Fassadenverkleidung saniert werden, um die Feuchtigkeit im alten Betriebsgebäude zu beseitigen. Ein neuer Sandklassierer steht zudem auf der Liste.

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