Sport
10.07.2014 18:20
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 Trainingsauftakt bei RW Hünsborn: Linienchef Andreas Waffenschmidt (Bildmitte) beobachtet die Aufwärmübungen seiner „Mannen“. Foto: sta

Trainingsauftakt bei RW Hünsborn: Linienchef Andreas Waffenschmidt (Bildmitte) beobachtet die Aufwärmübungen seiner „Mannen“. Foto: sta

Lob vom BVB-Geschäftsführer

RWH: Umbruch Teil zwei

sta - Ein viel größeres Kompliment konnte man den Verantwortlichen, Spielern und Sympathisanten wohl kaum machen: „Toll, was ihr hier habt!“, sagte Joachim „Aki“ Watzke im April, als der Geschäftsführer von Borussia Dortmund am Hünsborner Löffelberg weilte und sich das Landesliga-Spiel seines Clubs RW Erlinghausen – wo Watzke 1. Vorsitzender ist – anschaute und die mit fast 300 Zuschauern gefüllte und toll gepflegte Anlage begutachtete.

„Früher wurden wir von manchen Nachbarn als Bauern bezeichnet. Natürlich fahren bei uns auch mal Traktoren, aber ich glaube, manch anderer Verein wäre froh, wenn sie da stehen würden, wo wir sind“, erzählt Peter Becher. Der Sportliche Leiter begrüßt kurze Zeit später die 23 anwesenden Spieler zum Trainingsauftakt und wünscht ihnen eine Saison mit viel Spaß unter Freunden und Erfolg. Genau diesen hatten die Rot-Weißen auch im Vorjahr, wenn man sich die Gesamtbilanz ansieht. „Zwischen Hin- und Rückrunde lagen halt krasse Unterschiede“, blickt Trainer Andreas Waffenschmidt zurück, „insgesamt bin ich aber sehr zufrieden mit dem einstelligen Tabellenplatz.“

Becher bläst ins selbe Horn: „Hätten wir die Punkte etwas besser verteilt, würde sich niemand beschweren“. So aber war nach einem grandiosen 3. Platz zur Winterpause die Sehnsucht nach „Mehr“ bei einigen Zuschauern groß, der Abfall im Jahr 2014 bis runter auf Platz 9 für manche enttäuschend. „Wir hatten riesiges Verletzungspech“, konstatiert Waffenschmidt zurecht, „und meist sieben Einheimische auf dem Kunstrasen. Wer kann das schon hier im Umkreis von sich behaupten?“, fragt Becher mit stolz geschwellter Brust und lobt die Jugendarbeit.

Dieser Umbruch wurde vor der letzten Spielzeit, auch aus finanziellen Gründen, eingeleitet und wird nun konsequent fortgesetzt. Im 25-Mann-Kader, der bewusst größer als zuvor gehalten wird, um Ausfälle besser zu verkraften, stehen immerhin 13 Hünsborner „Jungs“, sodass das erklärte Ziel „Klassenerhalt“ realistisch erscheint. „Es gibt viele Mannschaften, die mit anderen Karten spielen“, sagt Waffenschmidt und denkt an manch prall gefülltes Vereinsportemonnaie. Hingegen sind Zusammenhalt auf und neben dem Platz ein Faustpfand, mit dem man bei RWH auch dieses jahr wuchern will und wird. Kein Wunder also, dass lediglich Torwart Jens Weber (Karriereende) den Verein verlassen hat und mit Tobias Wurm, letztjährige Nummer 2, und Jens Halbe (aus Gerlingen) nun zwei junge Keeper um die Nachfolge streiten, wobei Wurm bei seinen wenigen Auftritten letzte Saison schon seine Qualitäten unter Beweis stellte.

Unter den insgesamt acht Neuen befindet sich mit Michael Bienenda (SV Ottfingen) auch ein Landesliga erprobter Angreifer. „Von den vier torgefährlichen Spielern sind uns drei letzte Spielzeit lange ausgefallen“, blickt Waffenschmidt nochmal kurz zurück, „daher mussten wir handeln“ – um dann kurze Zeit später mit sichtlich großer Freude die erste Einheit zu leiten. Umbruch Teil 2 für RWH, mit einer Wiederholung des Vorjahresergebnisses wären alle Verantwortlichen wieder zu frieden. Und alle Zuschauer dann sicherlich auch!

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