Lokales
06.09.2014 10:57
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 Über kurz oder lang werden sich auf Bad Laaspher Stadtgebiet wohl 15 Windmühlen in zwei Windparks drehen. Offenbar ist der Stadtverwaltung daran gelegen, weitere Anlagen zu verhindern. Foto: Archiv

Über kurz oder lang werden sich auf Bad Laaspher Stadtgebiet wohl 15 Windmühlen in zwei Windparks drehen. Offenbar ist der Stadtverwaltung daran gelegen, weitere Anlagen zu verhindern. Foto: Archiv

Windkraft: Bad Laasphe will Zeit gewinnen

Reaktion auf den Bürgergegenwind

vö - Umdenken im Bad Laaspher Rathaus: Die Kommune will nach dem nahezu fertiggestellten Windpark der Wittgenstein New Energy mit insgesamt acht Anlagen zwischen Bad Laasphe und Hesselbach und den im Bau befindlichen sieben Maschinen zwischen Fischelbach und Heiligenborn offenbar weitere Windkraftanlagen auf Bad Laaspher Stadtgebiet verhindern – nicht zuletzt dürfte das eine Reaktion auf den Gegenwind einiger Bürger sein, die in der Nähe der Windparks leben.

Diese Schlussfolgerung lässt sich zumindest aus der Vorgehensweise der Verwaltung nach einer Bauvoranfrage für den Bau von drei weiteren Windrädern oberhalb von Hesselbach ziehen. Die Anfrage von Ratsmitglied Klaus Preis (FDP) im jüngsten Bauausschuss bestätigte die Verwaltung: Es liege in der Tat eine Bauanfrage vor, allerdings habe die Stadt eine Rückstellung beantragt. „Wir haben die Stadt um eine Stellungnahme in der Angelegenheit gebeten, wobei die Kommune - das steht ihr laut BGB zu - eine Rückstellung der Voranfrage um maximal ein Jahr beantragt hat“, sagte Olaf Vetter, Fachserviceleiter für Bauen, Wohnung und Immissionsschutz im Siegener Kreishaus, auf SZ-Anfrage. Die Voranfrage sei rund einen Monat alt.

Vetter wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Kommune ja intensiv an einer Änderung des Flächennutzungsplanes arbeite, um Vorrangflächen für Windenergie auszuweisen. Dann müsse sich letztlich zeigen, ob die Flächen der Bauvoranfrage mit den Plänen der Stadt in Einklang zu bringen seien. Überdies spiele auch der Windenergie-Regionalplan der Bezirksregierung in den Planungen eine Rolle.

Wie die SZ erfuhr, will ein Bürger aus dem Banfetal seine Flächen für die Windenergie zur Verfügung stellen und hat sich dafür den Projektentwickler N-Wind aus Hannover mit ins Boot geholt. N-Wind ist ganz aktuell aus dem Unternehmen Len-Power hervorgegangen. Ein Sprecher von N-Wind bestätigte die Überlegungen für Hesselbach grundsätzlich: „Wir haben da auch überhaupt nichts zu verheimlichen.“ Allerdings blieb der versprochene Rückruf mit Detailinformationen aus.

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