Lokales
02.11.2013 08:30
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 Die Räumlichkeiten der früheren Rothaarklinik wurde mit viel Engagement und Herzblut für die Ankunft der Flüchtlinge hergerichtet. Foto: Martin Völkel

Die Räumlichkeiten der früheren Rothaarklinik wurde mit viel Engagement und Herzblut für die Ankunft der Flüchtlinge hergerichtet. Foto: Martin Völkel

Notunterkunft für Asylbewerber

Rothaarklinik ist eingerichtet

vö - Die Berleburger Notunterkunft in den ehemaligen Räumen der Rothaarklinik ist nahezu startklar. Bereit für die Ankunft der ersten von bis zu 300 Asylbewerbern, die in der Odebornstadt für die ersten Tage in Deutschland ein Dach über dem Kopf finden sollen. „Die jetzige Planung ist so, dass wir voraussichtlich am Dienstag den ersten Bus ankommen lassen“, sagte Thomas Sommer, Leiter der Taskforce Asyl bei der Bezirksregierung Arnsberg, beim Pressetermin vor Ort. Vorgesehen sei, die Einrichtung im ersten Monat mit etwa 150 Menschen zu belegen, danach wolle man die volle Kapazität von 300 ausnutzen.

Grünes Licht gab auch Christoph Brodesser vom DRK in Münster, denn das Deutsche Rote Kreuz ist Vertragspartner des Landes Nordrhein-Westfalen bei dieser Maßnahme. Am Montag würden noch eine Grundreinigung des Gebäudes sowie ein Probelauf stattfinden. Beides mache aktuell noch keine Sinn, weil noch jede Menge Handwerker in der ehemaligen Klinik tätig sei.

Vor dem Pressegespräch kam erstmals der runde Tisch zusammen, mit vielen Menschen aus der Region, die sich aktiv in das Projekt einschalten und helfen wollen. Stark engagiert sind in diesem Zusammenhang die Kirchen. Angelika Winkler, Fachbereichsleiterin im Berleburger Rathaus, fasste das Ergebnis einer „offenen Diskussion mit vielen Anregungen“ wie folgt zusammen: „Das war ein sehr schönes, sehr positives Signal.“ Zielsetzung aller Beteiligten sei es, die positive Grundstimmung aufrecht zu erhalten und Hilfsangebote bedarfsgerecht einzubinden. „Wir können dem Start beruhigt entgegen sehen.“

Thomas Sommer nutzte noch einmal die Gelegenheit, um die günstigen Rahmenbedingungen in Bad Berleburg heraus zu streichen: Die Liegenschaft sei gut und grundsätzlich herrsche in der Stadt ein positives Klima. Der Mann aus Arnsberg bezog auch im Hinblick auf die Schwierigkeiten, die im Zusammenhang mit der Notunterkunft in der ehemaligen Burbacher Kaserne öffentlich wurden, deutlich Position: „Natürlich hat jede Medaille zwei Seiten. Klar ist aber, dass wir zum Asylrecht stehen und dies nicht in Frage stellen. Wir sehen die Nebeneffekte selbstverständlich, wir werden sie allerdings auch nicht überbetonen.“

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