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20.03.2017 15:34
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 Wenn Erwin Rüddel im September wieder jubeln will, sollte er den Wahlkreis gewinnen – denn selbst sein guter Listenplatz ist keine Garantie für ein Bundestagsmandat. Archivfoto: damo

Wenn Erwin Rüddel im September wieder jubeln will, sollte er den Wahlkreis gewinnen – denn selbst sein guter Listenplatz ist keine Garantie für ein Bundestagsmandat. Archivfoto: damo

Guter Listenplatz bietet keine Garantie

Rüddel: „Ich muss gewinnen“

damo Kreis Altenkirchen. Erwin Rüddel rutscht beharrlich nach oben: Vor der Bundestagswahl 2009 landete der Christdemokrat auf Platz 13 seines Landesverbands, vier Jahre später kam er auf Platz 9 – und im September wird er von Platz 7 der Landesliste antreten. Mit diesem guten Ergebnis ist Rüddel von der Aufstellung der Landesliste in Kaiserslautern zurückgekommen.

Dennoch ändert sich an seiner Ausgangsposition nichts: „Wer mich im Bundestag haben will, muss mich wählen“, sagte Rüddel im Gespräch mit der SZ. Denn auch wenn Platz 7 gut klingt: Entspannt zurücklehnen darf sich der Abgeordnete aus Windhagen nicht.

Das ist einem Kuriosum geschuldet: Bei der rheinland-pfälzischen CDU war die Liste in den vergangenen Jahren immer herzlich wenig wert. 2013 sind ganze zwei CDU-Abgeordnete über die Liste nach Berlin gekommen; 2009 zog nicht ein einziger Listenplatz. Warum das so ist? Weil es im Land einige Wahlkreise gibt, die die CDU praktisch im Abo holt – selbst dann, wenn die politische Großwetterlage für die Christdemokraten finster aussieht. Für die, die dort antreten, mag das erfreulich sein - die Kehrseite aber bekommen all die christdemokratischen Bewerber zu spüren, die ihren Wahlkreis verlieren: Sie rücken eben nicht über die Liste nach, weil die CDU die Plätze im Bundestag, die ihr nach dem Zweitstimmen-Ergebnis zustehen, bereits mit erfolgreichen Direktkandidaten besetzt hat. 

Das weiß Rüddel natürlich, und so freut er sich zwar über Platz 7 –  aber: „2009 hätte ja nicht einmal der erste Platz auf der Liste gereicht. Ich muss also gewinnen“, stellt Rüddel klar, dass ihm abermals kein tiefenentspannter Wahlabend bevorsteht.

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