Lokales
17.07.2017 13:50
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 Sie stellten sich nach dem Festzug zum obligatorischen Pressefoto auf: König Rüdiger Dreisbach mit seiner Mitregentin Carola Hartmann, dem Hofstaat und Geck Michael Herbst.

Sie stellten sich nach dem Festzug zum obligatorischen Pressefoto auf: König Rüdiger Dreisbach mit seiner Mitregentin Carola Hartmann, dem Hofstaat und Geck Michael Herbst.

Schützenfest Berghausen

Rüdiger Dreisbach ist neuer König

schn - Der Schützenverein Berghausen hat eine lange Tradition, die bis ins Jahr 1905 zurückreicht. Das merkt man nicht zuletzt an den Ritualen, die zum Schützenfest gehören. Im Schützenzug zieht die Schützenkompanie aus dem Ort zum Schützenhaus in der Krimmelsdell. Hier angekommen, ist es an der Zeit für eine Ansprache des Vorsitzenden, bevor das große Preis- und Vogelschießen beginnt. Am vergangenen Samstag hatten die Berghäuser Schützen jede Menge Glück mit dem Wetter: Hatte es am Morgen noch leicht geregnet, so brach sich die Sonne mit jeder Stunde mehr ihre Bahn. Und als es ernsthaft um die Königswürde ging, war von schlechtem Wetter nichts mehr zu spüren. Dafür aber sehr wohl vom Durst der mehreren hundert Besucher an der Krimmelsdell. Der Vorsitzende Thomas Knebel hatte den Bewerbern auf die Königskrone, darunter Rüdiger Dreisbach und Michael Förster, zugerufen: „Ihr Jungen, beeilt euch. Die Leute haben Durst!“ Nicht ganz ernst gemeint machte der Satz doch deutlich, dass das Königschießen in Berghausen in diesem Jahr mehr als spannend war.

„Da halten alle voll drauf“

Nachdem die Schützen den Rumpf des hölzernen Vogels mächtig gerupft hatten, hing nur noch ein kleiner Span an der Schraube. In der Folge taten sich die drei Kandidaten schwer, den einen entscheidenden Schuss zu setzen. Die Spannung war auch bei den Zuschauern zu spüren, die sich dicht an dicht an der Absperrung des Schießstandes drängten. Alljährlich wird das Vogelschießen am Samstagmorgen von vielen Gästen aus nah und fern besucht. So sah ein buntes Publikum den Wettkampf um die Königswürde, der um 16.15 Uhr durch einen Schuss von Rüdiger Dreisbach sein Ende fand. Nach mehreren Gewehrwechseln setzte der neue Schützenkönig den einen gezielten Schuss, auf den die Schützen schon seit Runden gewartet hatten. Es dauerte sichtbar einige Sekunden, bis sich sowohl am Schießstand als auch im Zuschauerraum die Spannung löste und Jubel aufbrandete. Thomas Knebel hatte den Ablauf des Tages schon ein wenig vorher gesehen: „Ich denke, wir sehen heute ein interessantes Vogelschießen. Was man so hört, haben wir drei bis fünf Bewerber. Da halten alle voll drauf, da können wir uns auf Spannung freuen.“

„Ein Fest im Dorf für das Dorf feiern“

Am Samstagabend durfte der Vorsitzende der Berghäuser Schützen den neuen König Rüdiger Dreisbach und seine Schützenkönigin Carola Hartmann krönen. Zuvor erhielten alle Preisträger in der Kulturhalle in Berghausen ihre Orden. Die Krone hatte Lutz Knebel geschossen, das Zepter Mirco Hackler und den Reichsapfel Ike Radenbach. Der Preis der Berghäuser Schützen fiel an Dirk Birkelbach, der Fürstenpreis an Kevin Knebel und der Damenpreis an Meike Dickel. Den Seniorenpreis sicherte sich Heinz Dickel, den Jugendpreis bekam Max Nipko und den Juniorenpreis schließlich Lukas Dickel. Den Preis der Sportschützen sicherte sich Niels Althaus und den Preis der ehemaligen Könige Holger Saßmannshausen. Der Gästepreis ging in diesem Jahr nach Helgersdorf an Johannes Hoch. Den rechten Flügel schoss der neue König Rüdiger Dreisbach und den linken Flügel sein direkter Konkurrent Michael Förster. Der Geck 2017 heißt Michael Herbst. „Wir wollen ein Fest im Dorf für das Dorf feiern“, hatte Thomas Knebel zur Vorankündigung des Schützenfestes gesagt. Ganz traditionell feierte man am Abend in der Kulturhalle mitten im Ort. Ganz so traditionell dann vielleicht doch nicht, denn auch in diesem Jahr hieß es „Rock trifft Blasmusik“. Das Konzept, verschiedene Musikstile zusammen zu bringen, ging auch in diesem Jahr auf – und die Festgäste stiegen auf die Bänke. Nach einer kurzen Nacht von Samstag auf Sonntag erfolgte dann wieder eine alte Tradition, der Festzug am Sonntagmittag, besucht von vielen Gästen. Hier durfte sich der neue Schützenkönig mit seinem Hofstaat richtig präsentieren und sich noch einmal feiern lassen.

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