Lokales
31.08.2014 17:15
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 Seit rund einem Jahr wird der Schießstand in Röspe modernisiert. Die neue Parcours-Schießanlage ist sehr gefragt bei Jägern aus allen Teilen der Region. Der Kugelwaffenstand ist hingegen noch nicht auf dem neuesten Stand. Foto: akm

Seit rund einem Jahr wird der Schießstand in Röspe modernisiert. Die neue Parcours-Schießanlage ist sehr gefragt bei Jägern aus allen Teilen der Region. Der Kugelwaffenstand ist hingegen noch nicht auf dem neuesten Stand. Foto: akm

Modernisierung läuft momentan in Röspe

Schießstand wird attraktiver

akm - Der Schießstand in Röspe ist nicht nur Schauplatz diverser Hegering-Meisterschaften. Jäger aus allen Teilen der Region kommen dorthin, um die jagdlichen Erfordernisse zu trainieren. Heinz-Hartmut Müller, seines Zeichens Kreisgruppenvorsitzender der Kreisjägerschaft Siegerland-Wittgenstein, betonte am Samstag die Bedeutung dieser Schießanlage: „Der Schießstand hier in Röspe ist ein landeseigener Schießstand und unsere einzige Übungsmöglichkeit.“ Daher sei es umso wichtiger, dass er sich in einem topmodernen und technisch einwandfreien Zustand befände.

Dies zu erreichen, daran arbeiten die Jäger seit einem Jahr. 70.000 Euro und viele Arbeitsstunden haben sie bereits in die Installation einer neuen Parcours-Schießanlage investiert, bei der die Tontauben von elf verschiedenen Positionen aus geflogen kommen. „Das entspricht am ehesten der natürlichen Jagdsituation, denn das Wild kommt ja auch nicht nur aus einer Richtung“, erklärte Müller und weiter: „Der Schießstand hat dadurch enorm an Attraktivität gewonnen. Jäger müssen schließlich für jeden jagdlichen Einsatz gewappnet sein und das können sie hier lebensnah üben.“ 100 Prozent mehr Zulauf könne man bereits verzeichnen, die Nutzer kämen nicht nur aus dem gesamten Kreisgebiet, sondern auch aus Olpe, dem Hochsauerlandkreis und dem angrenzenden Hessen.

Der Kugelwaffenstand mit seinen vier 100-Meter-Bahnen und dem laufenden Keiler, der sich ein paar Meter weiter befindet, ist noch nicht modernisiert worden. Eine Sanierung ist aber dringend notwendig, denn die Anlage ist veraltet und entspricht nicht mehr den gesetzlichen Auflagen. „Wir müssen den Schießstand von Grund auf komplett erneuern - von den Kugelfängen über die Scheibenzuganlagen und die Hochblenden bis hin zu den Schützenständen als solche“, so Heinz-Hartmut Müller. Etwa 660.000 Euro wird diese Maßnahme kosten.

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