Sport
13.03.2017 12:30
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Schon beim Start des Sechs-Stunden-Laufs in Münster hatten Manuel Tuna von der TSG Helberhausen (links) und Werner Stöcker von der LG Wittgenstein (rechts) prächtige Laune. Stöcker wurde in seiner AK Deutscher Meister, Tuna holte Rang 4. Foto: Verein
Schon beim Start des Sechs-Stunden-Laufs in Münster hatten Manuel Tuna von der TSG Helberhausen (links) und Werner Stöcker von der LG Wittgenstein (rechts) prächtige Laune. Stöcker wurde in seiner AK Deutscher Meister, Tuna holte Rang 4. Foto: Verein

Sechs-Stunden-Lauf in Münster

Stöcker Deutscher Meister

sz/cs - In Münster standen jetzt die Deutschen Meisterschaften im Sechs-Stunden-Lauf auf dem Programm. In der westfälischen Stadt waren dabei auch einige heimische Athleten am Start und brachten starke Ergebnisse mit in die Heimat. Allen voran Werner Stöcker: Der Athlet der LG Wittgenstein sicherte sich in seiner Altersklasse M 75 den Titelgewinn und kam mit seiner Distanz von zurückgelegten 62,218 km auf Rang 85 in der Männer-Gesamtwertung. Stöckers 50-km-Zeit betrug 4:40,22 Stunden.

„Für mich ein toller Erfolg“

„Das ist für mich natürlich ein toller Erfolg“, jubelte Stöcker im Gespräch mit der Siegener Zeitung. Der LG-Athlet freute sich vor allem darüber, seinen Dauerrivalen Norbert Hoffmann von der LG Westerwald auf Rang 2 verwiesen zu haben. „Man hat natürlich den Ehrgeiz zu gewinnen. Über Platz 2 oder 3 hätte ich mich aber ebenfalls sehr gefreut“, meinte Stöcker und lobte vor allem die „hervorragende Organisation“ in Münster. „Das war alles wunderbar. Es standen genügend Parkplätze zur Verfügung, die Verpflegung war ebenfalls super“, berichtete Stöcker.

Manuel Tuna von der TSG Helberhausen holt Rang 4

Auch Manuel Tuna (M 50) von der TSG Helberhausen mischte im Kampf um die vorderen Plätze kräftig mit, musste am Ende aber einer Entzündung des Ischiasnervs Tribut zollen. Die Verletzung beeinträchtigte die Vorbereitung auf das Rennen – Tunas zurückgelegte Distanz von 73,626 km und AK-Platz 4 sind da umso bemerkenswerter. Der „schnellste Portgugiese“ belegte damit in der Gesamtwertung Rang 14 und kam auf eine 50-km-Zeit von 3:44,43 Stunden. Zu „Bronze“ fehlten Tuna indes nur 122 Meter – so ging Rang 3 an André Schneider vom LC BlueLiner.

Sechs-Stunden-Lauf als besonderer Ultramarathon

Zur Erklärung: Der Sechs-Stunden-Lauf ist eine besondere Art des Ultramarathons. Nicht nur die lange Distanz stellt die Athleten dabei vor eine große Herausforderung – sondern vor allem die Aufgabe, in der vorgegebenen Zeit von exakt sechs Stunden möglichst viele Kilometer zurück zu legen. Dabei starten alle Teilnehmer gleichzeitig und laufen die gesamte Zeit in Runden. Nach sechs Stunden gibt es ein Schlusssignal bei dem jeder Läufer seine erreichte Position markiert. In Münster waren auf der Laufstrecke auf dem Standortübungsplatz Handorf-Ost indes rund 950 Läufer am Start – die Anmeldezahlen explodierten im Vorfeld des Wettkampfes förmlich.

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