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15.04.2017 22:09
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Mit vier Treffern und starker Abwehrarbeit überzeugte auch Jort Neuteboom beim TuS Ferndorf. Foto: Baer
Mit vier Treffern und starker Abwehrarbeit überzeugte auch Jort Neuteboom beim TuS Ferndorf. Foto: Baer

2. Handball-Bundesliga

TuS Ferndorf schafft nur Remis

geo - Da die vier in der Tabelle unmittelbar vor Ferndorf platzierten Teams am 30. Spieltag unisono verloren, könnte man zwar von einem Punktgewinn sprechen, doch bei nur noch acht Begegnungen in dieser Saison muss der heimische Zweitligist bei mindestens drei Punkten Rückstand auf das rettende Ufer nun fast schon in jedem Spiel punkten - ein Doppelspieltag mit einer Auswärtspartie am Freitag in Saarlouis sowie einem Heimspiel am Sonntag gegen die TSG Friesenheim steht bereits am kommenden Wochenende an.

TuS-Abwehr lange zu passiv

Vor 1050 Zuschauern in der praktisch ausverkauften Sporthalle Stählerwiese verpatzte der abstiegsgefährdete TuS Ferndorf wieder einmal die erste Hälfte, führte nur einmal kurz beim 3:2, um dann mit Passivität in der Abwehr schnell vorentscheidend auf die Verliererstraße zu geraten. Auch im Angriff klappt nicht viel, so dass man in der 26. Minute beim Stande von 10:16 schon das Allerschlimmste befürchten musste.

16 Sekunden  für den finalen Wurf

Aber dann kam ein Bruch ins Spiel der Gäste, die in der Tabelle noch hinter Ferndorf stehen: in der kommenden Viertelstunde glückte ihnen gerade mal ein Treffer. Vor allem zu Beginn der 2. Halbzeit verkürzte Ferndorf den 13:1-Pausenstand weiter, benötigte aber dennoch viele Versuche, um in der 40. Minute endlich durch zwei Volentics-Treffer in Folge zum 17:17 auszugleichen. Und als Nikola Stojchevski in der 48. Minute unter dem Jubel der Anhänger die Heimmannschaft zum 20:19 in Führung brachte, schien die Wende geschafft. Patrick Bettig schaffte kurz danach noch einmal das 21:20, doch dann berappelten sich die Gäste wieder und zogen binnen weniger Minuten auf 24:21 davon. Aber Ferndorf glich in der 47. Minute zum 24:24 durch Julian Schneider erneut aus, ging zweimal in Führung, aber mit dem Mute der Verzweiflung und dem 7. Feldspieler glückte den Gäste 20 Sekunden vor dem Ende noch der 26:26-Ausgleich. Ferndorf nahm die Auszeit, kam in der verbleibenden Zeit (16 Sekunden) aber nicht mehr wirklich zum finalen Torwurf.

Neuteboom und Schneider überzeugten

Die deutliche Abwehrsteigerung in der zweiten Hälfte rechtfertigte den Punktgewinn, aber für einen Sieg war die Angriffsleistung zu schwach. Gute Noten verdienten sich durch ihren couragierten Einsatz Julian Schneider und Jort Neuteboom, blass blieben die „Wintereinkäufe“ Nikola Stojchevski und Michelin Celestin.

Die Spielstatistik

TuS Ferndorf: Rottschäfer, Puhl - Volentics (6/2), Neuteboom (4), J. Schneider (4), Mestrum (3), Heyme (3), Celestin (2), Kastening (2/1), Stojchevski (1), Bettig (1).

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