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09.08.2015 18:52
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 Initiator Heinz Mengel (Mitte) eröffnete am Sonntag das 1. Internationale Holzskulpturen-Festival auf dem Stünzel-Festplatz. Foto: Holger Weber

Initiator Heinz Mengel (Mitte) eröffnete am Sonntag das 1. Internationale Holzskulpturen-Festival auf dem Stünzel-Festplatz. Foto: Holger Weber

Holzskulpturen-Festival auf dem Stünzel-Platz

Über den E1 miteinander verbunden

howe - So ein bisschen stolz war Heinz Mengel am Sonntag schon. Trotz des schwierigen Weges, den der Mann aus Stünzel über ein Jahr lang beschritt, durfte er sich über einen gelungenen Auftakt seiner Idee freuen – eine Idee, die im Vorfeld nicht bei allen Akteuren auf Interesse stieß. Während Heinz Mengel etwa von so manchen Touristikern oder vom Kreiskulturreferat keine Reaktion auf sein Vorhaben bekam, griff ihm sein ehemaliger Arbeitgeber tatkräftig unter die Arme. Heinz Mengel, sein Team des Stünzeler Gemeinschaftsvereins und die Rentkammer Wittgenstein um den Schirmherrn Henning Graf von Kanitz stellten das erste internationale Holzbildhauer-Festival auf dem Stünzel-Festplatz auf die Beine.

Im künstlerischen Dialog zusammenführen

Am Sonntag präsentierte Heinz Mengel vor großer Kulisse sechs Künstler, deren Herkunftsländer über den europäischen Fernwanderweg E1 miteinander verbunden sind. Das ist genau der Wanderweg, der auch mitten durch „das Herz Wittgensteins“, nämlich durch Stünzel führt. Genau das war auch der Gedanke des Initiators, der die Völker sozusagen im künstlerischen Dialog und auf natürlichem Wege zusammenführen wollte. Nach einer kurzen Waldandacht mit Pfarrer Dirk Spornhauer begrüßte Ortsvorsteherin Petra Müsse die gut 150 Gäste und die Künstler. „Der wunderschöne Festplatz ist einladend“, stellte sie fest. Die Idee von Heinz Mengel sei schnell geboren worden, deren Umsetzung habe allerdings auch Probleme bereitet. Einen besonderen Dank richtete Petra Müsse an die Neu-Stünzeler, die Familie Scholtens, die für das Ereignis „eine sehr schöne Internetseite“ eingerichtet habe.

Den Künstlern über die Schultern schauen

Bis Samstag, 15. August, arbeiten die Holzbildhauer aus Norwegen, Finnland, Dänemark, Deutschland, Schweiz und Italien an ihrem Baumstamm. Die ganze Woche wird von einem Rahmenprogramm mit zahlreichen Angeboten und Veranstaltungen begleitet. Unter anderem gibt es Skulpturen- und Bilderausstellungen zu sehen, dazu locken Stände des NABU, der Wisent-Wildnis oder der Mobilen Waldschule, eine Vogelrallye und eine Pilzausstellung. Täglich laden kurze Wanderstrecken mit Themenwanderungen ein. Angebote für Kinder, ein ewiges Lagerfeuer, Musik und Kulinarisches runden die Woche ab. Jeden Tag dürfen die Besucher den Künstlern bei der Arbeit über die Schultern schauen. Der Abschluss erfolgt am Samstag von 14.30 bis 16 Uhr mit der Vorstellung der einzelnen Kunstwerke.

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