Lokales
08.11.2017 10:37
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 Die Wohnungsgenossenschaft Wittgenstein führt ihr Konzept weiter fort. Die WSG-Häuser auf der Osterwiese in Bad Berleburg machen richtig was her. Sie entsprechen dem energetisch modernsten Stand. Foto: Holger Weber

Die Wohnungsgenossenschaft Wittgenstein führt ihr Konzept weiter fort. Die WSG-Häuser auf der Osterwiese in Bad Berleburg machen richtig was her. Sie entsprechen dem energetisch modernsten Stand. Foto: Holger Weber

Modernisierungskonzept für Wohnungen 

WSG investiert weiter

howe - „Die zielgerichtete Instandhaltung und Modernisierung hat zu einer kontinuierlichen Aufwertung unserer Bestände geführt.“ In der Tat: Der Kurs, der bei der Wohnungsgenossenschaft Wittgenstein (WSG) schon immer gefahren wird, gibt den Verantwortlichen Recht. „Dies verschafft uns auch in Zukunft eine gute Position auf dem regionalen Wohnungsmarkt“, heißt es im aktuellen Geschäftsbericht für das vergangene Jahr.

Am morgigen Donnerstag, 9. November, kommen die Genossenschaftsmitglieder zur Jahreshauptversammlung um 18.30 Uhr im Bad Berleburger Bürgerhaus am Markt zusammen. Dann erfahren sie auch, dass der Aufsichtsrat einer Auszahlung einer vierprozentigen Dividende zugestimmt hat.

Die WSG wirtschaftet hervorragend. Der genossenschaftseigene Wohnungsbestand konnte marktgerecht instandgehalten und modernisiert werden. Die Beseitigung von Barrieren und die energetische Sanierung der Objekte „haben Vorrang vor der Entwicklung neuer Wohnbauprojekte“, sagt die WSG und stellt fest: „Die Genossenschaft wird in absehbarer Zeit keine Gebäude errichten. Schwerpunkt der Bautätigkeit bleibt die Modernisierung des Hausbestands und hier besonders der Vollwärmeschutz nach den Anforderungen der Energiesparverordnung.“

Wärmedämmung, Fenster, Heizung und Co.

Die WSG setzt weiter auf Qualität und Komfort und nimmt dafür Geld in die Hand. Wie in den Jahren zuvor hat die Genossenschaft über 40 Prozent der Sollmieten für die Instandhaltungsleistungen eingesetzt. Insgesamt wurden für die Instandhaltung 1,5 Mill. Euro aufgewendet. In die Modernisierung steckte die WSG weitere rund 1,4 Mill. Euro. Echter Eckpfeiler bei allem ist die energetische Sanierung und Aufwertung. Hier kümmert sich die WSG in ihren Objekten um Wärmedämmung, Fenstererneuerung, Einbau dezentraler Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung und den Ersatz der Nachtspeicherheizungen durch Brennwertheizung oder Wärmepumpen.

Der Bestand an Wohnungen hat sich im vergangenen Jahr übrigens nicht groß verändert. Die WSG hält 172 Häuser mit 928 Wohnungen und 182 Garagen vor. In Bad Berleburg werden 297, in Aue 40 und in Wingeshausen vier Wohneinheiten vorgehalten. In Bad Laasphe sind es 356 in der Kernstadt, 23 in Feudingen, acht in Niederlaasphe, fünf in Puderbach und fünf in Banfe. In Erndtebrück verfügt die WSG über 190 Wohneinheiten.

Nachfrage in Bad Laasphe wegen Schließung Seniorenzentrum

In Bad Berleburg war die Nachfrage nach Wohnungen auf dem guten Vorjahresniveau. Durch die Schließung des AWo-Seniorenzentrums in Bad Laasphe „zeigte sich hier kurzfristig eine erhöhte Nachfrage nach kleinen, seniorengerechten Wohnungen.“ In Erndtebrück verzeichnete die WSG bei Anschlussvermietungen die größte Nachfrage. Was die Mieten anbetrifft, so erwirtschaftete die WSG einen Netto-Mehrerlös von rund 34 000 Euro gegenüber dem Vorjahr. Allerdings fehle es im Altkreis Wittgenstein an einem aussagekräftigen Mietspiegel, heißt es. Der vorliegende Mietspiegel beruhe auf Werten aus dem Jahr 2000 und berücksichtige keine Wohnungsausstattung.

Die Wohnungsgenossenschaft führt ihr Konzept auch in Zukunft weiter fort. Aktuell werden an weiteren Wohngebäuden Modernisierungen mit Instandhaltungen durchgeführt. Die Baumaßnahmen schlagen mit rund 1,1 Mill. Euro zu Buche. Zusätzliche 1,6 Mill. Euro sollen für laufende Instandhaltungen verwendet werden.

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