Lokales
08.11.2017 15:39
Drucken Vorlesen Senden
 Anwohner von „Webers Wäldchen“ und Vertreter von Umweltverbänden machten gestern deutlich, dass sie nicht gewillt sind, die „grüne Oase“ kampflos aufzugeben. Foto: thor

Anwohner von „Webers Wäldchen“ und Vertreter von Umweltverbänden machten gestern deutlich, dass sie nicht gewillt sind, die „grüne Oase“ kampflos aufzugeben. Foto: thor

Geplanter Kita-Neubau

Widerstand in „Webers Wäldchen“

thor - Die Überlegungen aus dem Betzdorfer Rathaus, in „Webers Wäldchen“ eine neue Kita zu bauen, haben mächtig Staub aufgewirbelt – der Örtlichkeit entsprechend sollte man eher von bunten Blättern sprechen. Unter dem letzten Laub der mächtigen Bäume in dem kleinen Park hatten sich am Mittwoch Anwohner und Vertreter des BUND und der Naturschutzinitiative versammelt, um ihrem Protest Ausdruck zu verleihen.

170 Unterschriften

Auch wenn die Gruppe nur etwas mehr als zehn Köpfe zählte, so ist der Widerstand doch flächendeckend. Beate Seelbach, Volker Schönefeld und Erwin Rickert haben in wenigen Wochen 170 Unterschriften gesammelt. Allesamt wehren sich die Unterzeichner, dass diese „wohltuende Oase“ und „kleine Naturkirche“ für einen Kita-Neubau geopfert werden soll.

„Einzige wirklich schöne Fläche“

Erwin Rickert sagte, dass man in Betzdorf zwar von Grün umgeben sei, gleichwohl müsse es auch aus dem „Kessel“ heraus eine Verbindung zur grünen Lunge geben. „Es ist die einzige wirklich schöne Fläche in Betzdorf“, ergänzte eine Nachbarin. Auch im Anschreiben zur Unterschriftenliste wird auf das besondere Baum-Ensemble verwiesen. Alle, die hier aufgewachsen seien, hätten den Spielplatz genutzt.

Spielende Kinder

Immer noch spielten hier die Kinder, auch aus der Kita an der Gontermannstraße oder vom Friedenshort. „Wir alle bitten sie aus ganzem Herzen, eine andere Lösung für den zu klein werdenden Kindergarten in der Martin-Luther-Straße zu finden, als die, für einen Neubau unser Wäldchen zu vernichten“, heißt es in dem Schreiben an Bürgermeister Bernd Brato.

Nicht ohne Lösung ankommen

Auf Nachfrage der SZ erklärte der Verwaltungschef, keine Einladung zu dem Treffen vor Ort bekommen zu haben. In der Sache sei er selbstverständlich weiterhin gesprächsbereit – wobei Brato eine Einschränkung anfügte: „Mit soll keiner kommen, der keine Lösung hat.“

SOCIAL BOOKMARKS
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

Weitere Lokalnachrichten

 

Siegener Brandserie vor Gericht

Für Todesfälle verantwortlich?

Schul-Gutachten fast fertig

Sperberweibchen aufgepäppelt

Gasleck: Anwohner dürfen zurück

Edition: 14 Filme aus der Region

Aktuelle Fotostrecken

Gas-Alarm in Bad Berleburg

Eröffnung des Erzquellwegs

Ferndorf - Rhein-Neckar Löwen in Bildern

Live-Music-Hopping in Siegen

- Anzeige -

Sportnachrichten

 

TuS Ferndorf macht Dutzend voll

Lölling nur auf Rang 8

„Jacka“ Lölling unter „Top 5“

TuS Ferndorf ist nicht aufzuhalten

Aktuelle Videos

Großeinsatz nach einem großen Gasleck

Unfall bei Niederdielfen

Dicke Rauchschwaden nach Brand über Siegen

Zug erfasst Tanklaster

Kulturnachrichten

 

Zone 67 – Musik von hier

Hedda und die tödliche Langeweile

Wieder neu: Dilldappen-Kalender

Takako Saito: Retrospektive