Lokales
12.10.2017 07:04
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Aktuelle Diskussion in Bad Berleburg

Wochenmarkt: Warteschleife

vö - Kein einfaches Unterfangen, aber durchaus eine realistische Zielsetzung: Die Stadt Bad Berleburg peilt einen Neustart des Wochenmarktes an, will aber mit der Ausschreibung zunächst die Neugestaltung des Marktplatzes im Zuge des Regionale-Projektes abwarten. Dies ist das Ergebnis einer intensiven Diskussion am Dienstagabend in der Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planen, Wohnen und Umwelt.

Alle Fraktionen waren sich darüber einig, dass die Stadt einen Markt benötige – allerdings seien aus der Entwicklung der vergangenen Jahren mit dem Fernbleiben der Händler die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen. Peter Mengel, Abteilungsleiter Sicherheit und Ordnung in der Stadtverwaltung, richtete daher auch den Blick nach vorn: Er plädiere dafür, den Markt „komplett mit einem neuen Ambiente des Marktplatzes auszuschreiben“. Denn der Standort sei aus Sicht der Verwaltung alternativlos. Für die Zukunft wünsche er sich mehr regionale Produkte von Direktvermarktern und favorisiere den Samstag als Veranstaltungstag: „Der Mittwoch war nicht so der Renner.“ Vielleicht solle man aber künftig auf einen 14-tägigen Rhythmus umstellen.

Regionale Produkte werden favorisiert

Zustimmung signalisierte Werner Wegener für die CDU-Fraktion. Mit dem Samstag und regionalen Produkten könne man durchaus eine touristische Komponente ins Spiel bringen. Allerdings solle man sich die Zeit nehmen, „um bestimmte Dinge bis ins Detail abzustimmen“. Für die Beibehaltung des Standortes plädierte auch Karl-Heinrich Sonneborn (SPD). Wichtig sei, dass man den intensiven Kontakt zur Händlerschaft suche. Wilhelm Belz (SPD) sprach sich dafür aus, mit der Neu-Ausschreibung zu warten, bis Bürgerhaus und Marktplatz fertiggestellt seien. Wichtig sei, so der Sozialdemokrat, dass man auf einen professionellen Betreiber zurückgreife: „Diese Leute haben hervorragende Verbindungen.“ Dennoch solle man sich nicht nur auf regionale Produkte verlassen, sonst laufe man Gefahr, dass es am Ende unter dem Strich zu wenige Marktstände seien.

Einen Neuanfang auf einem neuen Marktplatz wünschte sich Otto Marburger (SPD), denn für ihn sei eine Stadt ohne Wochenmarkt „keine richtige Stadt“. Jürgen Weber (UWG) stufte die Entwicklung des Wochenmarktes zuletzt als „bedauerlich“ ein. Einen Re-Start halte er für sehr schwierig, oberste Priorität müsste bei allen Bemühungen die Beibehaltung des wöchentlichen Rhythmus sein. Und Martin Schneider (CDU) warnte zuletzt vor „einem überhasteten Neustart“. Mit Blick auf die anstehenden Bauarbeiten am Marktplatz müsse man alles daran setzen, die Händler nicht sofort wieder zu verprellen.

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