Kohlhagen wird Geistliches Zentrum

 Die Pfarr- und Wallfahrtskirche Kohlhagen: Bis 2019 soll hier ein Geistliches Zentrum entstehen, in dem zwei Pallottiner arbeiten und Angebote für die ganze Region entwickeln. SZ-Archivfoto
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win Das Erzbistum plant, den kleinen Ort mit großer Bedeutung für die Katholiken der ganzen Region zum Geistlichen Zentrum auszubauen. Am Montagabend fanden erste Gespräche der Bistumsleitung mit den örtlichen Verantwortlichen statt, in denen grobe Details der Pläne vorgestellt wurden.

Die Ordensgemeinschaft der Pallottiner ist in die Pläne nicht nur eingeweiht, sondern begleitet sie von Anbeginn. In den nächsten Monaten soll gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort und den Dernbacher Schwestern der „Armen Dienstmägde Jesu Christi“, die 1997 die Betreuung der Pilger übernommen haben und mit einem Konvent mit drei Schwestern auf dem Kohlhagen ansässig sind, das genaue Vorgehen abgestimmt werden.

In seinem „Zukunftsbild“ hatte Erzbischof Hans-Josef Becker 2014 aufgezeigt, wie seiner Meinung nach die Kirche in Zeiten von Priestermangel und rückläufigen Zahlen aktiver Christen bestehen kann.

Eines dieser Elemente ist die Errichtung von Geistlichen Zentren, die auf ganz unterschiedliche Weise Glaubensangebote weit über die jeweilige Pfarrgemeinde hinaus unterbreiten sollen. Und nachdem die vergangenen Jahre im Kreis Olpe in Sachen Ordensgemeinschaften fast ausschließlich über Rückzüge, Schließungen und Weggang zu berichten war, ist nun vom Aufbau von etwas Neuem die Rede. Die beiden Pallottinerpatres Jürgen Heite und Siegfried Modenbach werden auf den Kohlhagen ziehen und dort vielfältig tätig werden. Die Pallottiner werden eine neue Niederlassung auf dem Kohlhagen gründen. Die alte Vikarie soll entsprechend umgebaut werden. Die beiden Patres werden auch ihren Wohnsitz auf dem Kohlhagen haben.

Pater Modenbach, der die Region bestens kennt – er war von 1992 bis 2002 Leiter des Jugendhofs der Pallottiner in Olpe und Dekanatsjugendseelsorger – und Pater Heite, der aus Welschen Ennest stammt, planen fünf Schwerpunkte ihrer Arbeit: geistliche Begleitung und Beichtseelsorge, Auszeiten und Einzelexerzitien, Glaubensvertiefung als Angebote in den Dekanaten Südsauerland und Siegen, kulturelle und spirituelle Angebote sowie die Pflege des Wallfahrtsorts als Ort der Liturgie und Begegnung.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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