Nächster Schritt zur Gartenschau

Es grünt so grün, wenn das Wetter stimmt. Die Stadt Siegen will prüfen lassen, ob eine Bewerbung um die Landesgartenschau Sinn ergibt. Archivfoto: ch
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ch - Auftrag erledigt: Der Rat der Stadt Siegen hatte Bürgermeister Steffen Mues (CDU) im September damit beauftragt, eine Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsstudie für eine mögliche Bewerbung der Krönchenstadt um die Landesgartenschau 2023 in die Wege zu leiten und Sponsoren für die Studie zu finden. Ergebnis: Die Sparkasse Siegen wird die Studie erstellen lassen, sie hat die Kostenübernahme – immerhin 50.000 bis 60.000 Euro – verteilt auf das laufende und auf das kommende Jahr zugesagt. Das berichtete Stadtbaurat Michael Stojan den Mitgliedern des Stadtrates hinter verschlossenen Rathaustüren in einer nichtöffentlichen Sitzung.

Die Stadtverwaltung hat weitere Schritte getan. Inzwischen wurde in der Verwaltung eine Arbeitsgruppe gebildet, die das Thema begleiten und vorantreiben soll. Anfang 2016 bereits sollen in dieser Gruppe die Kriterien für die Machbarkeitsstudie festgelegt und schnellstmöglich den Kommunalpolitikern in den entsprechenden Ausschüssen vorgestellt werden.

Aktuell läuft die Suche nach erfahrenen Planungsbüros, die man für die Erstellung der Studie anfragen und prüfen kann. Im kommenden Frühjahr soll der Auftrag für die Studie vergeben werden, nach den Sommerferien 2016 soll sie den politischen Gremien der Krönchenstadt vorgestellt werden. So könnte zum Jahresende 2016 der endgültige Beschluss vom Rat der Stadt Siegen gefasst werden, ob man die Bewerbungsmappe für die Landesgartenschau 2023 einreichen möchte, oder aber nicht. Sie muss bis März 2018 abgegeben worden sein.

Es gibt noch kein fertiges Standortkonzept. Drei Überlegungen böten sich aber an: Die Landesgartenschau könnte sich – beginnend in der City, Höhe Apollo-Theater, über Eiserfeld bis Niederschelden– entlang der Siegufer erstrecken. Ein Wegenetz für Fußgänger, Fahrräder und E-Mobile soll kleinere und größere Flächen miteinander verbinden und den Fluss in der Stadt „erfahrbar“ machen.

Eine andere Verknüpfungsvariante: Fußend auf dem Grünflächenkonzept der Stadt und mit Blick auf das sogenannte integrierte Handlungskonzept der Krönchenstadt könnten die Innenstadt-Areale Oberes Schloss samt Park, Weiß-Flicksches Grundstück, RWE-Park bzw. Bertrams-Wiese und der Siegberghang zu einem Konstrukt zusammengeführt werden. Dritte Überlegung: Auch den Tiergarten haben die Kommunalpolitiker im Visier; der Wald im Siegener Stadtteil Weidenau umfasst immerhin 100 Hektar und wird derzeit nach und nach zu einem „Erlebniswald“ umgewandelt.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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