Starkes Standort-Bekenntnis

 Berge Bau erwies sich erneut als verlässlicher Partner. Gestern nahmen Bernd Berge (vorne, 2. v. r.) und Klaus Preis (2. v. l.) sowie Eckehard Hof am Betriebsrundgang teil.  Schlüsselübergabe bei GEA in Wallau: Armin Reichel, Marco Silz, Bernd Klinkert, Paul Schubert und Steffen Bersch (v. l.) sorgten für eine enorme Aufwertung und Zukunftssicherung des Standortes.  Die Mitarbeiter der GEA Food-Solutions in Wallau – die Hälfte aus Wittgenstein – feierten gestern die offizielle Übergabe der neuen Produktionshalle. Das Unternehmen investierte 11 Mill. Euro und festigte somit den Standort. Fotos: Holger Weber
  • Berge Bau erwies sich erneut als verlässlicher Partner. Gestern nahmen Bernd Berge (vorne, 2. v. r.) und Klaus Preis (2. v. l.) sowie Eckehard Hof am Betriebsrundgang teil. Schlüsselübergabe bei GEA in Wallau: Armin Reichel, Marco Silz, Bernd Klinkert, Paul Schubert und Steffen Bersch (v. l.) sorgten für eine enorme Aufwertung und Zukunftssicherung des Standortes. Die Mitarbeiter der GEA Food-Solutions in Wallau – die Hälfte aus Wittgenstein – feierten gestern die offizielle Übergabe der neuen Produktionshalle. Das Unternehmen investierte 11 Mill. Euro und festigte somit den Standort. Fotos: Holger Weber
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howe - Es gab Schnittchen mit Lachs, leckere Feinkosthäppchen , dazu kalte Getränke – und das für 420 Mitarbeiter und geladene Gäste. Das Unternehmen GEA, Hersteller von Prozesstechnik zur Lebensmittelverarbeitung und -verpackung in Wallau, feierte am Freitag den Abschluss der Umbauarbeiten. Sage und schreibe 11 Mill. Euro investierte die GEA-Gruppe an dem Standort, wo der „Ausländeranteil“ bei 50 Prozent liegt, wie IHK-Lahn-Dill-Ehrenpräsident Uwe Hainbach scherzhaft Richtung Wittgensteiner Belegschaft feststellte.

Geschäftsführer Bernd Klinkert erinnerte zunächst an ein Jahrzehnt verschiedener Eigentümer. In den vier Jahren unter GEA-Flagge habe sich eine Menge getan: „Wir fühlen uns verpflichtet, das Beste zu erreichen.“ Steffen Bersch, Leiter Geschäftsbereich Maschinen bei GEA, sprach von einer Standortstärkung. „Es ist was Tolles hier entstanden“ – und zwar ein repräsentatives Werk, das den Qualitätsanspruch von GEA zum Ausdruck bringe. 6500 Quadratmeter Produktionsfläche seien neu errichtet worden, so Steffen Bersch, zwei neue Produktionshallen habe man gebaut. Die Hälfte der Baukosten sei in den Mitarbeiterbereich geflossen. Dabei habe das besondere Augenmerk der Arbeitssicherheit, dem Gesundheitsschutz und der Effizienz gegolten. Steffen Bersch machte deutlich, dass es die GEA mit den aktuellen Investitionen nicht auf sich beruhen lasse.

In den kommenden fünf Jahren solle der Altbestand der Gebäude weiter aufgewertet werden. „Wir wollen noch stärker auf unsere Kunden fokussieren und diesen Standort Wallau stärken.“ Das neue Werk sei ein klares Symbol, dass die GEA „viel Vertrauen in die Leistungsfähigkeit des Standortes“ habe. „Das ist auch ein Bekenntnis zu Ihnen“, wandte sich Steffen Bersch an die Mitarbeiter. Die Umbaumaßnahmen seien Teil der gesamten Konzernausrichtung. Biedenkopfs Bürgermeister Joachim Thiemig zeigte sich „stolz, dass GEA den Standort ausgebaut hat und Arbeitsplätze sichert“. Im kommenden Jahr wolle man auch den sicheren Bahnübergang vor Ort realisieren.

IHK-Ehrenpräsident Uwe Hainbach kennt das Wallauer Unternehmen bestens: „Was ihr hier auf die Beine gestellt habt, ist großes Kino.“ Die Investitionen in dieser Größenordnung seien schon für sich alleine beeindruckend. „Eine solidere Arbeitsplatzsicherung kann man sich nicht wünschen.“ Die IHK Lahn-Dill sei sehr stolz auf dieses dynamische Unternehmen. Personalleiter Armin Reichel, der sich in ganz besonderer Weise in die Umbauplanungen eingebracht hatte, machte in seiner kurzen Ansprache keinen Hehl aus der Tatsache, dass es für ihn als eingefleischten Wallauer nicht einfach gewesen sei, die konzernspitze von den eigenen Vorstellungen zu überzeugen.

„Wir mussten uns mit dem Konzern auf ein gemeinsames Ziel einigen. Und wir haben den Konzern überzeugen können“, verriet der Personalleiter. Und an die GEA-Führung gerichtet: „Ihr habt dem Standort großes Vertrauen entgegengebracht.“ Durchgesetzt habe man sich in Wallau auch in der Frage, inwieweit heimische Unternehmen bei den Arbeiten „ins Spiel gebracht“ würden. Das sei zu gut 80 Prozent gelungen. Beste Beispiele aus Wittgensteiner Sicht waren gestern die Unternehmen Berge Bau aus Leimstruth, Otto Luft- und Klimatechnik aus Schwarzenau, der Malerbetrieb Jens Otto aus Fischelbach oder die Schröder GmbH Heizung, Sanitär aus Banfe und Elektro Schmidt aus Feudingen. Nicht zu vergessen ein ganz wichtiger Akteur, der gestern für die neuen Produktionshallen den symbolischen Schlüssel übergeben durfte: Paul Schubert vom ISS Ingenieur- und Architektenbüro Schubert und Steinberg aus Bad Laasphe. „Im Westen des Standorts ist Platz für zukünftige Erweiterungen“, verriet Projektleiter Marco Silz. In den nächsten Jahren gelte es, die Potentiale zu nutzen und die Prozesse vor Ort weiter zu optimieren.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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