Wegweisende Neuerungen im WSB

 Überwältigende Mehrheit: Klaus Stallmann ist der alte und neue WSB-Präsident. Die Delegiertenversammlung gab bei der Wahl in der Schützenhalle in Erndtebrück ein eindeutiges Votum ab. Foto: tika
  • Überwältigende Mehrheit: Klaus Stallmann ist der alte und neue WSB-Präsident. Die Delegiertenversammlung gab bei der Wahl in der Schützenhalle in Erndtebrück ein eindeutiges Votum ab. Foto: tika
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tika - Die Delegiertenversammlung im Rahmen des Westfälischen Schützentages in Erndtebrück hat am Samstag nahezu das gesamte Präsidium neu gewählt. Dies war die Konsequenz aus einer gravierenden Satzungsänderung, die die Delegierten mit überwältigender Mehrheit beschlossen. Und die künftig die Verbandsstrukturen des Westfälischen Schützenbundes (WSB) optimieren sollen. Genau deshalb war die Versammlung in der Schützenhalle in Erndtebrück wegweisend.

„Es geht darum, die Strukturen zu verkleinern und zu verschlanken. Wir wollen eine klare Ressortzuteilung für sämtliche Vizepräsidenten mit einer klaren Verantwortlichkeit für die einzelnen Bereiche“, erklärte Klaus Stallmann. Der WSB-Präsident hatte im Vorfeld massiv für die Satzungsänderung in Paragraph 15 geworben, um fast alle Ämter mit dem Titel des Vizepräsidenten zu versehen. Eine der größten Sorgen im Vorfeld war dabei, dass die Jugend künftig Einschnitte hinnehmen muss. Dem war der WSB dadurch begegnet, dass die Schützenjugend weiterhin selbstverwaltet bleibt, und dass auch bei einem Ausfall von deren Vizepräsident ein entsprechender Stellvertreter an den WSB-Ausschusssitzungen teilnehmen darf. Zudem fügte der Verband in Paragraph 4, Absatz 3 folgenden Passus ein: „Der WSB verurteilt und bekämpft jegliche Form von Gewalt, unabhängig davon ob sie körperlicher, seelischer oder sexueller Natur ist.“ Hinzu kam die Beschlussfassung über ein Präventions- und Schutzkonzept zur Vermeidung von sexualisierter Gewalt.

Ein deutliches Votum indes war die Wiederwahl von Klaus Stallmann, dessen Stuhl am Präsidiumstisch nur kurzzeitig verwaist war. Gleiches galt für den Vizepräsidenten Verbandsorganisation und Schützen des Schützenvereins Berghausen, Hans-Dieter Rehberg sowie die weiteren Vizepräsidenten für Finanzen und Recht, Jochen Willmann, Tradition und Brauchtum, die aus Berghausen stammende Regina Vongehr und Verbandssportangelegenheiten, Rolf Dorn. Die Vizepräsidentin Jugend erhielt Bestätigung durch die 765 Delegiertenstimmen. Zu einer Kampfabstimmung kam es bei den Wahlen für die Ämter des Vizepräsidenten Leistungssport und Bildung – Stefan Butt (442 Stimmen) setzte sich gegen Thomas Helm (268) durch. Für das Amt des Vizepräsidenten Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit stellten sich gleich drei Kandidaten, neu im Amt ist Jasmin Pforth (315), die sich gegen Friedrich Kulke (196) und ihre Vorgängerin Gabriele Kemena (180) durchsetzte.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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