Mehr Elektromobilität in Siegen

Immer mehr Parkplätze speziell für Elektrofahrzeuge soll es geben. Fotos: Daniel BenferDie Beteiligten des Regionalen Netzwerks für Elektromobilität haben ein Kompetenzzentrum an der Sandstraße eröffnet.
  • Immer mehr Parkplätze speziell für Elektrofahrzeuge soll es geben. Fotos: Daniel BenferDie Beteiligten des Regionalen Netzwerks für Elektromobilität haben ein Kompetenzzentrum an der Sandstraße eröffnet.
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sz - Zusammen mit der Stadt arbeiten Mitarbeiter der Universität Siegen seit einiger Zeit an dem Forschungsprojekt „Regionales Emobility Netzwerk“ (remonet) und machen dieses nun auch der Öffentlichkeit zugänglich. Mit dem am Mittwoch eröffneten Kompetenzzentrum für Elektromobilität gibt es nun eine erste Anlaufstelle für jeden, der sich für neue Möglichkeiten der Bewegung interessiert.

Jürgen Daub, der Koordinator des Forschungsteams der Universität, erklärte, das Kompetenzzentrum verstehe sich nicht als Fachberatungsstelle. Es fungiere vielmehr als Mittler zwischen Interessierten und Partnern, die daran mitarbeiten, die Einführung von Elektromobilität in der Region voranzutreiben. Vor einem Besuch sollte per E-Mail (mailto:emobility@siegen.de) ein Termin mit den Mitarbeitern vereinbart werden.

Dominik Eichbaum von der Wirtschaftsförderung der Stadt Siegen begrüßte die Eröffnung des Zentrums und ermunterte sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen zu einem Umdenken im Fahrverhalten. Natürlich müsse man überprüfen, welche Möglichkeiten Siegen biete, doch er sei zuversichtlich, dass sich zukünftig einiges ändere. So gebe es vor dem Kompetenzzentrum an der Sandstraße seit März diesen Jahres dank des EmoG-Gesetzes einen Parkplatz ausschließlich für Elektroautos. Bislang lediglich ein kleiner Erfolg. Langfristig ziele das Projekt auf die größere Verbreitung von Ladestationen ab, denn: „Ohne Strom keine Elektroautos,“ erläuterte Daub.

Ein weiteres – wenn auch fernes – Ziel sei, E-Carsharing in Siegen etablieren. Projektpartner Henning Zoz fügte hinzu, dass eine Umrüstung eben ihre Zeit dauere. Trotzdem: „Ob es nun fünf, 20 oder 30 Jahre dauert, die Zukunft wird elektrisch fahren,“ so der Unternehmer, der selbst ein Elektroauto fährt. Daub wies zuletzt noch auf einen regelrechten „Elektrofahrrad-Boom“ hin, an dem man ein großes Interesse der Bürger erkennen könne. Die Vorteile lägen gerade in dieser Region auf der Hand: „Fahrräder machen Berge flach, hier kann man fahren wie in Holland.“

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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