Minister war zu Gast am Hachenberg

 Der Justizminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Thomas Kutschaty (Bildmitte), verewigte sich im Beisein der weiteren Besucher und Verantwortlichen im Gästebuch des Einsatzführungsbereichs 2. Foto: Bundeswehr
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sz - Es war hochrangiger Besuch – und gerade dies untermauerte die Bedeutung des Luftwaffenstandorts in Erndtebrück. Thomas Kutschaty, Justizminister des Landes Nordrhein-Westfalen, besuchte am Montag – gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten Falk Heinrichs und Volker Münchow sowie dem Bürgermeister der Gemeinde Erndtebrück, Henning Gronau – die Hachenberg-Kaserne in der Edergemeinde. Die Abordnung aus SPD-Politikern informierte sich dabei über Aufgaben und Dauereinsatzauftrag des Einsatzführungsbereichs 2. Der Kommandeur des Einsatzführungsbereichs 2, Oberst Lars Hoffmann, stellte den Besuchern anhand eines Vortrages zunächst den Verband in seiner Struktur vor. Darüber hinaus erläuterte er den Auftrag des Einsatzführungsdienstes der Luftwaffe sowie der sich daraus ergebenden Aufgaben des Einsatzführungsbereich 2 im Rahmen der integrierten NATO-Luftverteidigung und der nationalen Sicherheit im Luftraum. Auch den Bereich der lehrgangsgebundenen Ausbildung mit nationalen und internationalen Lehrgangsteilnehmern stellte er den interessierten Zuhörern vor.

Unter der Leitung des Einsatzstabsoffiziers, Oberstleutnant Thorsten Thielke, besichtigten die Besucher das Control- and Reporting-Centre (CRC). Hier gewannen sie einen Eindruck über die Komplexität der Aufgaben und der hohen Qualifikation des im Einsatzführungsdienst eingesetzten Personals. Dabei werden die mit Radargeräten erfassten Flugziele ausgewertet und identifiziert, also ein Lagebild des Luftraumes erstellt. Sollten Maßnahmen gegen bedrohende Flugziele erforderlich werden, erfolgt auf Weisung vorgesetzter Dienststellen aus dem CRC heraus der Einsatz von Jagdflugzeugen. „Ich bin beeindruckt, auf welch hohem Niveau die Spezialisten des Einsatzführungsbereich 2 hier in Erndtebrück arbeiten. Hier vor Ort leistet die Bundeswehr eine ganz wichtige Arbeit für die Sicherheit im deutschen Luftraum“, erklärte NRW-Justizminister Thomas Kutschaty.

Nicht zuletzt durch den Neubau des Ausbildungs-, Test- und Trainingszentrums in der Erndtebrücker Hachenberg-Kaserne, der Modernisierungsarbeiten innerhalb der Liegenschaft, als auch durch den Dauereinsatzauftrag des Einsatzführungsbereich 2, richtete der Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein, Falk Heinrichs, klare Worte an die Anwesenden: „Erndtebrück war und ist einer der Gewinner der Bundeswehrreform. Der Standort hat eine deutliche Aufwertung erfahren und ist damit zukunftssicher“, konstatierte Falk Heinrichs.

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