Realschule soll verlagert werden

 Der Herbst verspricht nicht nur mit dem Blick aufs Wetter stürmisch zu werden. Auch bei der Planung der Zukunft der Siegener Schullandschaft gibt es für die Vorschläge von Jamaika und Stadtverwaltung jede Menge Gegenwind. Foto: Christian Hoffmann
  • Der Herbst verspricht nicht nur mit dem Blick aufs Wetter stürmisch zu werden. Auch bei der Planung der Zukunft der Siegener Schullandschaft gibt es für die Vorschläge von Jamaika und Stadtverwaltung jede Menge Gegenwind. Foto: Christian Hoffmann
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ch - Chaotische Abstimmung, kontrovers-scharfe Diskussion, knallharte Vorwürfe: Wie die Schulausschusssitzung am Dienstag in Sachen Entwicklungsplanung für die weiterführenden Schulen bis ins Jahr 2018/19 hinein einmal mehr bewies, ist Siegens Kommunalpolitik derzeit in zwei Lager gespalten, die sich alles und nichts zu sagen haben. Hier die Jamaika-Fraktionen (CDU, Grüne, FDP) mit ihrer Gestaltungsmehrheit, dort die Übrigen – allen voran die wortführenden Sozialdemokraten. Die Jamaika-Koalition stützte mit ihren Stimmen vor allem den Vorschlag der Schulverwaltung, an der Höllenwaldstraße im Siegener Süden ein neues „Schulzentrum“ zu gründen (acht Ja-, 7 Nein-Stimmen).

So wird empfohlen, dass die Realschule „Am Hengsberg“ zum Schuljahr 2015/2016 ihr Gebäude verlassen und, als eigenständige Schule, ins Gymnasium „Auf der Morgenröthe“ ziehen soll. In der leeren Schule am Hengsberg könnte sich dann die Gesamtschule Eiserfeld breit machen. Ergo wurde gleich mit beschlossen, das Gebäude als Teilstandort der Gesamtschule zu nutzen und ab dem kommenden Schuljahr die Sekundarstufe I fünfzügig (!, das bedeutet 28 mehr Gesamtschulplätze) und die Sekundarstufe II vierzügig festzusetzen.

Letzterer Vorschlag wurde zwar von der SPD mitgetragen (einstimmiger Beschluss bei zwei Enthaltungen von UWG und Linke), ausgestanden ist der offene Streit damit bis zur nächsten Ratssitzung nicht, in deren Rahmen am 12. November endgültig entschieden werden soll. 

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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