Gold für Wilnsdorfer Autor

 Günter Wirtz schreibt leidenschaftlich gern und mit Erfolg: Jetzt hat er die Goldmedaille der Storyolympiade gewonnen. Foto: Veranstalter
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sz - Der Wilnsdorfer Günter Wirtz ist Gewinner der Storyolympiade 2014. Der 48-Jährige wurde am Samstagabend auf dem Buchmesse-Convent in Dreieich-Sprendlingen (bei Frankfurt) mit der Goldmedaille und der „Victor“-Statue ausgezeichnet. Die Storyolympiade ist ein Wettbewerb für deutschsprachige phantastische Literatur und wird seit 1999 ausgetragen. Insgesamt gingen 218 Beiträge von Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ein. 42 Texte erreichten die Endrunde, die besten 29 wurden in die Sieger-Anthologie der Storyolympiade aufgenommen. Der Wettbewerb stand dieses Mal unter dem Thema „Stille“. Günter Wirtz überzeugte die Jury laut Pressemitteilung mit seiner Geschichte „Namu“, die von einem jungen Magier auf der Suche nach sich selbst und seinem Seelenbruder erzählt. Auf Platz zwei landete Daniel Schlegel aus Berlin mit „Verbindungsabbruch“. Die Bronzemedaille ging an das Autoren-Duo Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser aus Gießen.

Günter Wirtz wurde 1965 in Düren geboren. Er studierte in Bonn die Fächer Deutsch und Spanisch. Seit 1997 ist er Deutsch- und Spanischlehrer am Gymnasium in Wilnsdorf, organisiert hier seit vier Jahren jährlich einen Poetry Slam. Wirtz ist verheiratet und hat zwei Töchter. Das Schreiben ist ein Hobby seit seiner Jugend, er schreibt am liebsten spannende Kurzgeschichten und Erzählungen, gerne mit phantastischen Elementen. Seit 2010 hat er Geschichten in über einem Dutzend Anthologien veröffentlicht, darunter auch in der Anthologie zur Storyolympiade des Jahres 2010. Insgesamt war er bereits dreimal Erstplatzierter bei Wettbewerben, die Storyolympiade (Wirtz: „Die ist gut organisiert und auch gut lektoriert.“) eingeschlossen.

Günter Wirtz’ Lieblingsautoren sind Roald Dahl (wegen seiner fantastischen Einfälle), Mark Twain (wegen seines Humors), Frank Schätzing (wegen seines packenden Schreibstils). Als seine Ziele nennt er: weiter an Wettbewerben teilnehmen, die von Verlagen im Internet ausgeschrieben werden, und daraus für das eigene Schreiben lernen. Sein Wunsch: irgendwann ein eigenes Buch zu veröffentlichen, das vielen Lesern gefällt. Auf der Preisverleihung konnte das Team der Storyolympiade das Buch zum Wettbewerb präsentieren. Es trägt den Titel „Stille“, enthält die 29 besten eingereichten Geschichten und ist im Buchhandel erhältlich.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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